War Jesus ein kynischer Philosoph, ein Revolutionär, ein indischer Guru? Führte er eine lustvolle Ehe mit Maria Magdalena? Hat er überhaupt wirklich gelebt? Über keine Gestalt der Geschichte ist auch nur annähernd so viel spekuliert worden wie über Jesus von Nazareth. Dieses Buch beschreibt Jesus aus heutiger historischer Sicht. Es sichtet die Quellen kritisch, benennt zentrale Eckdaten seines Lebens, informiert in allgemeinverständlicher Form über gesicherte Forschungsergebnisse und offene Fragen und setzt sich mit heute verbreiteten Thesen über Jesus auseinander.
Roloff, Jürgen – Bibelwissen kompakt; Erläuterungen – 7
268 páginas
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Die Einführung richtet sich an Leser ohne spezifische Fachkenntnisse und informiert in knapper Form über Entstehung, literarische Eigenart, Inhalt und theologische Bedeutung der neutestamentlichen Schriften.
Diese Auslegung will gleichermaßen die historische und theologische Leistung des Lukas verdeutlichen. Die Leistung von Lukas als Historiker besteht darin, dass er ein vielfältiges Material aus der Anfangsgeschichte der Kirchen, das ohne ihn unwiederbringlich verloren wäre, gesammelt und ausgewertet hat. Dieses Material erfährt hier eine sorgfältige Analyse. Aus der Art und Weise, in der Lukas das Material auswählt, zusammenfügt und schriftstellerisch gestaltet, wird sodann seine eigene theologische Konzeption erschlossen.
Der Brief an die Kolosser tragt zwar den Absender des Paulus, doch ist es umstritten, ob diese neutestamentlilche Schrift tatsachlich aus der Feder des Apostels stammt oder ob sie einem seiner Schuler zugeschrieben werden muss. Von speziellem Interesse ist der Brief wegen seines besonderen Danach ist Christus der Herr der gesamten Welt. Der Brief verurteilt eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die den Glauben als vollige Absage an die Welt versteht und das Heil in einer reinen Konzentration auf das Innere und das Jenseitige sucht. Andererseits nimmt er das Anliegen einer Gemeinde auf, die in einer bruchig gewordenen Welt lebt und sich fragt, wo denn Zuversicht und Hoffnung zu finden seien. Der Gemeinde wird hier gesagt, dass in Chriustus eine neue Welt angebrochen ist, in der auch trennende Unterschiede verschwinden durfen. Dem Anliegen des Evangelisch-Katholischen Kommentars gemaa erarbeitet Eduard Schweizer durch eine fundierte Exegese, mit zahlreichen Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, die Bedeutung dieses Briefes fur die heutige Verkundigung. Dabei weist er auch auf jene Aussagen hin, die den Brief als fur das okumenische Gesprach relevant erscheinen lassen.