Der Markeninhaber hat das Recht, Dritten die Benutzung seiner Marke ohne seine Zustimmung zu untersagen. Dieses Recht erschöpft sich aber für Waren, die von ihm oder mit seiner Zustimmung in den Verkehr gebracht worden sind, es sei denn, der Markeninhaber widersetzt sich der Benutzung seiner Marke aus «berechtigten Gründen» i. S. v. 24 Abs. 2 MarkenG, Art. 7 Abs. 2 MarkenRL und Art. 13 Abs. 2 GMVO. Die Arbeit untersucht, in welchen Fällen eine solche Ausnahme vom markenrechtlichen Erschöpfungsgrundsatz vorliegt. Sie geht dabei von den typischen Fallgestaltungen der Praxis aus (z. B. Umpacken von Arzneimitteln, Umfärben von Jeans) und führt zu einer Systematisierung und Katalogisierung der «berechtigten Gründe».
Silke Schuster Libros



Interkulturelle Bildung
Die Bedeutung natio-ethno-kultureller Zuschreibungen in der Erwachsenenbildung
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Interkulturelle Weiterbildung hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden pädagogischen Tätigkeitsfeld entwickelt. Ihre Wirkungen auf das Individuum wurden bisher allerdings kaum systematisch erforscht. Diese Interviewstudie mit TeilnehmerInnen einer längerfristigen, interkulturellen Weiterbildung analysiert Bildungsprozesse aus biografietheoretischer Perspektive und fragt nach der Bedeutung ethnisch-kultureller (Mehrfach-)Zugehörigkeit als Bedingung zur Möglichkeit interkultureller Bildung.