Annette Ludwig Libros





Exlibris
Klein, nützlich, schön
Was genau hat er eigentlich erfunden, der legendäre Johannes Gutenberg? Und hatten die Chinesen nicht viel früher gedruckte Bücher? In welchem ökonomischen und gesellschaftlichen Umfeld entwickelte sich die Kulturtechnik des Buchdrucks? Geistige Elite? Wohlhabende Kaufleute? Kaiserhaus? Revolutionäre Bauern? Gebildete Beamte? In dem reich bebilderten Buch gehen der Technikhistoriker Volker Benad-Wagenhoff, die Buchhistorikerin Cornelia Schneider und die Kunsthistorikerin Annette Ludwig diesen Fragen nach. Der mehr als tausend Jahre anhaltenden technischen Entwicklung der Ostasiaten wird die einfallsreiche Erfindung des Mainzer Ingenieurs und Entrepreneurs gegenüber- gestellt, die die Medienwelt Europas und seit dem 19. Jahrhundert auch Asiens revolutionierte.
Insel-Bücherei - 1226: Zauberfest des Lichts
Matisse in Marokko. Mit farbigen Abbildungen.
- 63 páginas
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In der Geburtsstunde der Avantgarde bekannte sich der französische Maler Henri Matisse überraschend zu einer »Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit und der Ruhe, ohne jede Problematik, ohne jedes aufwühlende Sujet«. Die geeigneten Motive für ein solches Arkadien fand er 1912/13 auf seinen Reisen durch den Norden Marokkos: »Welch gleißendes Licht … und wie malerisch!!!« schrieb er von dort. »Wie neu das ist, wie schwer darzustellen mit Blau, Rot, Gelb und Grün.« Das vor ihm schon von Pierre Loti in seinen Reiseimpressionen gerühmte maghrebinische »Zauberfest des Lichts« inspirierte Matisse zu farbenprächtigen Gemälden – Naturbildern von Akanthus oder Calla, Iris und Mimosen und exotischen Figurenbildern. Dazu hielt er die arabische Märchenszenerie auch in kleinformatigen Handzeichnungen und Skizzen fest.