Johannes Calvin (1509–1564) hat Luthers Reformation so erfolgreich weitergeführt wie kein anderer. Durch sein Wirken konnte sie sich über Genf hinaus in Westeuropa und vor allem in Nordamerika ausbreiten. Doch bis heute ist der strenge Jurist und Theologe hoch umstritten. War er ein geistlicher Diktator oder einer der wichtigsten Gestalter der westlichen Zivilisation? Christoph Strohm zeichnet knapp und anschaulich die entscheidenden Stationen seines Lebens und Wirkens nach und macht deutlich, warum Calvin bis heute die Gemüter erregt.
Christoph Strohm Libros






Die Kirchen im Dritten Reich
- 128 páginas
- 5 horas de lectura
Christoph Strohm legt mit diesem Buch einen kompakten Überblick über die Rolle der Kirchen im Dritten Reich vor. Er zeigt, wie es 1933 zu einem Konkordat mit der Katholischen Kirche, zur Gründung der Deutschen Christen und zur Bekennenden Kirche kam, und beschreibt die nationalsozialistische Kirchenpolitik, die kirchlichen Reaktionen auf Verfolgung und Mord sowie den Umgang der Kirchen mit der Schuldfrage nach 1945.
Luther, Melanchthon, Bucer und die reformierte Reformation
Ausgewählte Studien
- 645 páginas
- 23 horas de lectura
Christoph Strohm untersucht die fließenden Übergänge zwischen lutherischem und reformiertem Protestantismus im 16. Jahrhundert. Er beleuchtet die Beiträge weniger bekannter Theologen wie Bullinger und zeigt, dass trotz späterer Abgrenzungen ein ursprünglicher Zusammenhang bestand. Der klassische Reformationsbegriff bleibt zentral.
Kulturwirkungen des Christentums?
Betrachtungen zu Thomas Karlaufs "Stauffenberg" und Jan Assmanns "Totaler Religion"
Orte der Reformation, Heidelberg und die Kurpfalz
- 88 páginas
- 4 horas de lectura
Die Kurpfalz war das erste Kurfurstentum im Reich, in dem sich der Calvinismus durchsetzen konnte. Zahlreiche protestantische Glaubensfluchtlinge aus Westeuropa siedelten sich hier an und spielten bald eine wichtige Rolle in Handwerk, Verwaltung und Universitat. Sie grundeten Stadte wie Frankenthal, die zu Zentren des Handels und des Handwerks wurden. Sie trugen dazu bei, dass die Universitat Heidelberg Ende des 16. Jahrhunderts eine Blutezeit erlebte. Ihre Erfahrungen als Glaubensfluchtlinge bestarkten die pfalzischen Kurfursten in dem aussenpolitischen Kurs gegen die Habsburger, der nach 1618 in den Dreissigjahrigen Krieg und 1622 zur Besetzung der Residenzstadt Heidelberg fuhrte. Das Heft stellt wichtige Aspekte der kurpfalzischen Geschichte der Reformationszeit und weit daruber hinaus vor. Die bis heute erhaltenen Spuren werden illustriert und erlautert. Das Heft erscheint 450 Jahre nach der Einfuhrung des Heidelberger Katechismus im Jahr 1563. Dieser Text markiert den entscheidenden Schritt im Ubergang der Kurpfalz vom Luthertum zum westeuropaisch gepragten Calvinismus. Bis heute ist der Heidelberger Katechismus eine der weltweit am meisten verbreiteten protestantischen Bekenntnisschriften.
Religion, Recht und Säkularisierung in der Frühen Neuzeit
Zur kulturellen Signatur der westlichen Christenheit
Calvin im Kontext der Schweizer Reformation
Historische und theologische Beiträge zur Calvinforschung
- 336 páginas
- 12 horas de lectura
Johannes Calvin ist der bedeutendste Reformator der zweiten Generation, dessen Denken und Werk von Genf aus in die ganze Welt ausstrahlt. Die vielfaltigen Beitrage dieses Bandes nehmen Calvin im Kontext der Schweizer Reformation in den Blick. Dabei kommen seine biblischen Studien, seine Erwahlungslehre, seine Lehre von der christlichen Gemeinde, sein politisches Denken und seine Auseinandersetzung mit den Taufern ebenso zur Sprache wie Calvins Verhaltnis zu den anderen Schweizer Reformatoren Farel, Viret und Bullinger. Daruber hinaus wird der reformatorische Kontext der Stadte Basel, Strassburg und Wittenberg und das Verhaltnis zu Weggefahrten und Schulern untersucht. Die Verbindung von theologischer Fragestellung und historischer Wahrnehmung von Calvins kirchlichem und theologischem Wirken in einem komplexen Umfeld ermoglicht einen Einblick in die verschiedenen Forschungsansatze und Perspektiven der gegenwartigen Calvinforschung im deutschen und niederlandischen Sprachraum. Mit Beitragen von Cornelis Augustijn, Willem Balke, Jan Andrea Bernhard, Christoph Burger, Nicole Kuropka, Christian Link, Peter Opitz, Hans Scholl, Hermann J. Selderhujs, Franz Pieter van Stam, Christoph Strohm, Mirjam G.K. van Veen. Peter Opitz, Dr. theol. habil., Jahrgang 1957, ist Oberassistent am Institut fur Schweizerische Reformationsgeschichte und Privatdozent fur Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultat der Universitat Zurich.
Veröffentlichungen der Johannes a Lasco Bibliothek Grosse Kirche Emden: Bibliothek und Reformation
Miszellen aus der Johannes a Lasco Bibliothek, Emden
- 198 páginas
- 7 horas de lectura
Schriftenreihe - 1205: Die Kirchen im Dritten Reich
- 128 páginas
- 5 horas de lectura


