In unserer Leistungsgesellschaft ist Scheitern ein Tabu. Aber jeder Mensch macht Fehler. Und deshalb will die Journalistin Gina Bucher in ihrem neuen Buch ergründen, wie andere damit umgehen. Was passiert in einem, sobald man erkennt, dass man einen Fehler mit ernsthaften Konsequenzen begangen hat? Wie betrachtet man sich danach morgens im Spiegel? Wie denkt man später über einen solchen Fehler nach, über Schuld und vielleicht auch über Reue? Wie reagiert das Umfeld darauf? Wie begegnet man den Konsequenzen? Und natürlich: Wie hat man sich durch diesen Fehler verändert? Diese Fragen hat Gina Bucher Menschen gestellt, die in ihrem Leben kleinere oder auch größere Fehler gemacht haben. Ohne zu urteilen lässt sie sie ihre Geschichten erzählen und gibt uns einen intimen Einblick in eine Welt abseits von Erfolg und Ruhm.
Gina Bucher Libros




Was bleibt am Ende des Lebens von der Liebe? Das hat sich die junge Journalistin Gina Bucher gefragt: Sie führte zahlreiche Gespräche mit Menschen zwischen 60 und 95 und lässt sie hier ihre Geschichten erzählen. Wie haben sie die Liebe kennengelernt, erlebt, gefunden und verloren? Gibt es die eine große Liebe? Wie sind sie mit Krisen umgegangen, zum Beispiel, wenn der Partner fremdgegangen ist? Oder wie haben sie ihr Leben bewältigt, wenn der geliebte Mensch gestorben ist? Die bewegenden Geschichten verdichten sich zu einem Psychogramm der Lebenserfahrung. Sie geben viele kluge Antworten auf die Frage, was eine glückliche Beziehung eigentlich ausmacht, und zeigen, dass man auch mit 80 noch Schmetterlinge im Bauch haben kann!
Was bedarf es für eine bessere Welt? Große Ideen, schillernde Persönlichkeiten, einzigartige Heldentaten? Nein – es bedarf lediglich Menschen, die etwas verändern wollen und 26 Buchstaben. Denn Möglichkeiten zur Veränderung gibt es genug. Sogar genug für ein ganzes Alphabet der Möglichkeiten. Von A wie abbonieren bis Z wie Zukunft. Die Taz gibt der Weltverbesserung eine Stimme. 99 Menschen präsentieren ihre Handlungsanweisungen für eine bessere Welt. Egal ob große, globale Idee oder Aktivismus im Kleinen, die Interviews zeigen Möglichkeiten für Jedermann auf. Die Vorschläge sind so verschieden wie die Menschen, die sie gemacht haben, aber sie sind alle konkret, anwendbar und originell. Das Buch hält all jenen den Spiegel vor, die behaupten, sie hätten nicht die Möglichkeit etwas zu ändern. Es zeichnet Wege vor und gibt Denkanstöße für alle, die nicht mehr darauf warten wollen, dass irgendjemand anfängt.
Schattengänger
- 200 páginas
- 7 horas de lectura
Der Sommer hat bereits im Mai begonnen, ideal für ein Grillfest in der Siedlung. Unter den Nachbarn ist Jo Graber, doch niemand hat ihn eingeladen. Der geheimnisvolle Mann bleibt weitgehend unbekannt, was zu verschiedenen Spekulationen führt. Hat er tatsächlich ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft eingeladen? Was ist mit seiner Familie? Und was macht er neben seiner Arbeit im Bauamt? Über Jo Graber wird ausschließlich von anderen erzählt – von Nachbarn, die ihn nicht einladen, aber betroffen sind, als er verschwindet; von Arbeitskollegen, die annehmen, er habe ein Privatleben; und von seiner besorgten Ärztin. Durch die wechselnden Perspektiven dieser Menschen, die auch ihre eigenen Geschichten erzählen, wird nach und nach die Identität eines Mannes sichtbar, der sich selbst verschweigt. Als er während der Sommerferien verschwindet, bemerkt es niemand. Erst Monate später findet man bei der Räumung seiner Wohnung ein Zeichen für eine berührende Freundschaft. Die Autorin beleuchtet eindringlich das Thema Vereinsamung in einer superindividualisierten Gesellschaft und die Kraft der Freundschaft. Ihr erster Roman ist empathisch, ernst und humorvoll, und sie gelingt erneut ein fesselndes Werk.