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Jose Brunner

    22 de junio de 1954
    Brutale Nachbarn
    Psyche und Macht
    • 2025

      Brutale Nachbarn

      Wie Emotionen den Nahostkonflikt antreiben – und entschärfen können | Über die tiefenpsychologischen Gründe der seit Jahrzehnten andauernden Verfeindungen

      • 368 páginas
      • 13 horas de lectura

      Tür an Tür mit brutalen Nachbarn leben zu müssen, deren Gewalt man nicht entfliehen kann – ein Horrorszenario. Israelis und Palästinenser erleben diesen Albtraum jeden Tag neu: Die zwei sich bekämpfenden Nationen können nicht, aber sie müssen miteinander leben. Seit fünf Jahrzehnten beobachtet José Brunner unmittelbar, wie auf dem Reißbrett entworfene Friedenspläne und Appelle an die Vernunft in diesem Krieg der Emotionen kläglich versagen. Daher setzt er dort an, wo wir Menschen zutiefst ansprechbar sind: bei unseren Gefühlen. Mit seinem revolutionären, auf jahrelanger Forschung basierenden Konzept holt er die Erkenntnisse der Psychologie in die politische Debatte. Denn Traumata, Narzissmus und Paranoia prägen nicht nur den Einzelnen, sondern ganze Nationen. Deshalb muss vor einer politischen Lösung zunächst eine psychologische erfolgen: Erst wenn beide Seiten ihre eigene Geschichte kritisch analysieren und zugefügte Verletzungen gegenseitig anerkennen, können sie zu einer humanen Sicht aufeinander finden. Nur so kann es für Israeli und Palästinenser eine Zukunft geben.

      Brutale Nachbarn
    • 2001

      Psyche und Macht

      • 270 páginas
      • 10 horas de lectura

      Brunners Lesart bewegt sich jenseits des alten Dualismus von Hermeneutik und Naturwissenschaft, der eigentlich nur in eine Sackgasse führen kann. Indem der Autor nachweist, daß sich Freuds interdisziplinär angelegtes Werk nicht auf eine Diskursdimension - die jeweils den wahren Freud für sich reklamiert - beschränkt, stößt er zu der Einsicht vor, daß die Verschmelzung von hermeneutischem und szientifischem Diskurs bei Freud ungewollt zu einem neuen Diskurstyp führt, in welchem es zentral um die Erringung, Verteilung und Gestaltung von Macht geht. Die von Freud benutzten Analogien und Metaphern der Seele - Repräsentanzen, Vertretung, Regierung etc. - zeigen, daß sich das Freudsche Denken ganz elementar in politischen Kategorien bewegt, nämlich in Kategorien von Macht und Ohnmacht, von Tradition und Emanzipation, von Freiheit und Unfreiheit, von Machthabern und Unterworfenen.

      Psyche und Macht