Seit der ersten Auflage sind zwei Jahre vergangen, in denen die Regulierungswut der europäischen und nationalen Aufsicht die Anforderungen an die Risikotragfähigkeit erhöht hat. Die FinaRisikoV, SREP, BCBS 239 und der „Säule 1 Plus“-Ansatz führen zu tiefgreifenden Änderungen in der Banksteuerung. Regulatorische und ökonomische Risikotragfähigkeit wachsen zusammen, während es Neuerungen in der Risikomessung gibt. Die zweite Auflage des Praktikerhandbuches wird entsprechend erweitert und behandelt neue Themen wie FinaRisikoV, Reporting, Softwarelösungen zur Risikotragfähigkeit und rollierende Risikotragfähigkeit. 30 namhafte Autoren aus verschiedenen Institutsgruppen sowie Wirtschaftsprüfer und Bundesbanker teilen ihr Spezialwissen. Es werden zentrale Fragen diskutiert, darunter die Anforderungen der Bankenaufsicht an die Risikotragfähigkeit, die Umsetzung der neuen FinaRisikoV, die Konsistenz zwischen Strategie und Risikotragfähigkeit sowie die Wechselwirkungen zwischen Risikotragfähigkeit, Kapitalplanung und Basel III. Zudem wird erörtert, wie Modellrisiken und Diversifikationen berücksichtigt werden können, welche aufsichtsrechtlich konformen Steuerungsansätze existieren, und wie ein adäquates Reporting sowie Stresstests gestaltet werden sollten. Diese umfassende Themenkombination macht das Fachbuch für Aufseher, Controller, Revisoren, Treasurer und Vorstände von großem Interesse.
Svend Reuse Orden de los libros





- 2016
- 2012
Die Fristentransformation ist ein wesentlicher Ertragsbestandteil deutscher Banken, doch die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass oft zu hohe Risiken eingegangen wurden, was fatale Folgen hatte. Die Bankenaufsicht wird ein verschärftes Rundschreiben veröffentlichen, das den 2007 eingeführten Zinsschock von +130/-190 Basispunkten zugunsten des Baseler Wertes von +/-200 BP aufgibt. Zudem wird erstmals von einer indirekten regulatorischen Eigenkapitalunterlegung gesprochen. Deutsche Banken und Sparkassen stehen somit vor neuen quantitativen und qualitativen Anforderungen, die sie im Rahmen der Basel III-Neuregelungen umsetzen müssen. Die zweite Auflage des Fachbuchs bietet eine neue Struktur und versammelt über 20 namhafte Autoren aus verschiedenen Bankengruppen sowie Experten aus der Praxis. Es werden zentrale Fragestellungen behandelt, darunter die verschärften aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Zinsrisikosteuerung und deren Umsetzung, die strategische Verankerung der Zinsrisikosteuerung im Institut, effektives (Risiko-)Controlling und Reporting, sowie der Umgang mit Schnittstellen zu anderen Bereichen der Gesamtbanksteuerung. Die technische Umsetzung der Zinsrisikosteuerung und die risikoorientierte Prüfung des Zinsänderungsrisikos werden ebenfalls thematisiert. Das Werk richtet sich an (Risiko-)Controller, Revisoren, Vertriebssteuerer, Treasurer und externe Prüfer.
- 2011
Korrelationen in Extremsituationen
Eine empirische Analyse des deutschen Finanzmarktes mit Fokus auf irrationales Marktverhalten
- 283 páginas
- 10 horas de lectura
Gerade vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise in 2008 sind die klassische Portfoliotheorie und die Wirkungsweise von Korrelationen erneut in die Kritik geraten. Svend Reuse analysiert das Verhalten von Korrelationen in Extremsituationen unter Berücksichtigung des irrationalen Marktverhaltens. Auf der Basis der Ergebnisse einer empirischen Umfrage bei 1.000 deutschen Kreditinstituten zum Verhalten von Korrelationen in der Praxis und dem Umgang mit Asset-Allocation evaluiert der Autor marktdatenbasierte Irrationalitätsindizes. Mit deren Hilfe entwickelt er ein eigenes Modell zur taktischen Outperformance des klassischen Markowitz-Ansatzes. Abschließend stellt er ein modifiziertes Optionspreismodell zur Absicherung von Korrelationsrisiken vor.
- 2010
The Monte Carlo Simulation in Banks
Simplified Example in MS Excel and Practical Approach in German Savings Banks
Focusing on the measurement of credit risk in the German banking sector, this essay explores various Value at Risk (VaR) approaches and models for quantifying credit risk. It analyzes the tools employed in the industry and provides a detailed explanation of the Monte Carlo method using an Excel example. The article culminates in a critical assessment of the efficiency of these risk measurement techniques in light of the ongoing financial crisis in Germany, highlighting the relevance of these methods in contemporary banking practices.
- 2007
Corporate evaluation in the German banking sector is increasingly crucial, particularly for small cooperative banks and savings banks facing unexpected challenges like hostile takeovers and a poor cost-income ratio. The rapid changes in the sector have made it essential for banks to adapt to avoid being taken over or to enhance their own value and independence. Quantifying their value is a key aspect of this adaptation. Svend Reuse's Master Dissertation addresses both theoretical and practical issues related to this topic, merging contemporary value-oriented management tools with traditional corporate evaluation methods and insights into the current state of the German banking sector. The findings indicate that only the earnings value method, equity approach, and multiplier method are applicable for banks, while all entity models are deemed inadequate as they fail to account for the value generated from the liability side. The dissertation also explores various bank-specific evaluation models, revealing several open questions that warrant further discussion.