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Marina Wesner

    St. Petri-Kirche
    Sakrale Topographie von Berlin
    • Sakrale Topographie von Berlin

      Gotteshäuser im Stadtraum – Bedeutung und Wechselwirkungen

      • 528 páginas
      • 19 horas de lectura

      Kirchen prägen seit Jahrhunderten die Silhouette europäischer Städte und fungieren als Wahrzeichen und Orientierungspunkte. Ihre Bedeutung ergibt sich aus liturgischen Aspekten, technischer und künstlerischer Ausstattung sowie architektonischer Gestaltung und stadträumlicher Einbindung. Überraschend ist jedoch, dass die Beweggründe für den spezifischen Standort einer Kirche oft nicht beleuchtet wurden. Die Autorin möchte die Frage beantworten: „Warum steht die Kirche dort, wo sie steht?“ Daraus ergeben sich weitere Überlegungen, wie die Beteiligung weltlicher und politischer Akteure am Kirchenbau und die Rolle der stadträumlichen Entwicklung sowie Wechselwirkungen mit anderen Bauwerken und der Infrastruktur. In Berlin, das traditionell überwiegend protestantisch geprägt ist, wurden die meisten Gotteshäuser von der evangelischen Kirche errichtet. Dennoch betrachtet die Autorin auch den Einfluss der katholischen, jüdischen und muslimischen Gemeinschaften auf deren Bauwerke und deren Umgang damit. Das Buch lädt zu einer historischen Reise durch Berlin ein und untersucht erstmals den Sakralbau konfessionsübergreifend in seiner räumlichen und zeitlichen Dimension. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stadt- und Religionsgeschichte.

      Sakrale Topographie von Berlin2023
    • St. Petri-Kirche

      Ein Rundgang durch das historische Cölln in Berlin

      • 122 páginas
      • 5 horas de lectura

      Momentan finden an der ehemaligen Petrikirche die wichtigsten Ausgrabungen statt, die es in Berlin seit, ja seit Menschengedenken gibt – das ist nicht übertrieben. Es geht an der Breiten Straße in Mitte Ecke Gertraudenstraße direkt in die Gründungszeit, zur Petrikirche, dem Rathaus, der Lateinschule und den Friedhöfen. Das alles können Sie nach Anmeldung sehen, besichtigen. Weil wir der Ausgrabungsleiterin Claudia Melisch und der Bodendenkmalpflege helfen wollen, entschlossen wir uns kurzfristig, dieses Buch bei Marina Wesner in Auftrag zu geben, die gerade „Kreuzberg und seine Gotteshäuser“ geschrieben hatte. Unser Ziel ist es Druck zu machen, damit man mit dem Fahrstuhl ins Mittelalter fahren kann, falls darüber ein Haus gebaut werden sollte. Ein modernes Museum gehört unbedingt hierher, rund um die authentischen Ausgrabung. In Köln gibt es sowas und im nordenglischen York.

      St. Petri-Kirche2008