Fachkräftemangel und De-Professionalisierung in der Sozialen Arbeit
Analysen, Bearbeitungsweisen und Handlungsstrategien
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Der Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit wird gegenwärtig kontrovers diskutiert, insbesondere im Hinblick auf De-Professionalisierung und die Aufweichung fachlicher Standards. Der Band bietet eine umfassende Analyse der Hintergründe und Problemdiagnosen des Fachkräftemangels sowie Handlungsstrategien und professionspolitische Forderungen. Die Autor*innen beleuchten verschiedene Aspekte, darunter Beschäftigungsverhältnisse, Lehr- und Studienbedingungen sowie die soziale Infrastruktur. Die ersten Analysen thematisieren die Ausmaße des Fachkräftemangels und dessen Ursachen, wie etwa die Lizenzierung und die Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung. Weitere Beiträge untersuchen die Auswirkungen auf die Qualität der Ausbildung und die Praxisstudiengänge, während auch die Rolle von Organisationen und Trägern beleuchtet wird. Ein zentraler Aspekt sind die Spannungsfelder, die sich aus dem Fachkräftemangel ergeben, sowie die Herausforderungen der Digitalisierung und Mitarbeiterbindung. Die Diskussion umfasst auch multiprofessionelle Ansätze als mögliche Strategien zur Bewältigung der Krise. Zusammenfassend bietet der Band eine fundierte Grundlage für das Verständnis der komplexen Zusammenhänge und Herausforderungen, die der Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit mit sich bringt, und regt zur Reflexion über notwendige Reformen und innovative Lösungsansätze an.
