Ein besseres Gegeneinander für ein besseres Miteinander Streit ist interessant, Streit macht schlauer, Streit ist lebenswichtig – für eine Gesellschaft wie für den Einzelnen, beruflich und privat. Ein guter Streit zwingt uns zum Argumentieren und Nachdenken. In Zeiten von Flüchtlingskrise, AfD, Brexit und Trump bräuchten wir dringend eine optimale Streitfähigkeit. Doch stattdessen schreien wir lauthals aneinander vorbei, werten den anderen ab oder schweigen ihn nieder. Oder wir gehen auf Kuschelkurs und verteilen Herzchen, Likes und Smileys.Meredith Haaf fordert eine bessere Streitkultur und fragt: Was passiert mit einer Demokratie, der das Streiten abhandengekommen ist? Warum trauen wir uns nicht mehr, eine Position zu vertreten? Wie geht gutes Streiten überhaupt und wie können wir es wieder lernen?
Meredith Haaf Orden de los libros (cronológico)



Sie sind so mobil, dass sie sich mit Mitte Zwanzig wieder nach dem warmen Nest sehnen. Sie sind so informiert, dass sie sich für nichts wirklich interessieren. Sie sind so frei, dass sie sich vor allem Sicherheit wünschen. Sie kommunizieren so viel, dass niemand mehr sagt, was Sache ist. Die Journalistin Meredith Haaf über eine Generation, die ihre eigene ist. Ihr Aufruf: Hört endlich auf, mit Luxusproblemen zu hadern. Übernehmt neben der Überwachung eures Facebook-Accounts und dem Trimmen eures Lebenslaufs Verantwortung – und nicht nur für euch selbst.
„Wir wollen alles, und das ist nicht zu viel verlangt!“ Eine neue Generation junger Frauen meldet sich zu Wort. Denn um sie geht es ja schließlich, in der Debatte um Frauen, Kinder, Karriere. Sie sollen leben, worüber andere diskutieren. Und so mischen sie sich ein, beziehen Position und suchen nach neuen Perspektiven. Sie wollen kein „entweder – oder“, sie wollen alles. Sie propagieren eine junge, andere Form des Feminismus und sie beweisen, dass Frauen als Feministinnen mehr erreichen. Nicht die Männer sind ihre Feinde, sondern die ungerechten gesellschaftlichen Strukturen. Die gilt es zu bekämpfen – mit den Männern. Die neuen Stimmen des Feminismus: Jung, frisch, verständlich, aktuell! Meredith Haaf, Susanne Klingner, Barbara Streidl Die Autorinnen sind alle um die 30 und wissen, wovon sie schreiben.