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Stephanie Hellekamps

    1 de enero de 1956
    Hand- und Lehrbücher der Pädagogik: Geschichte des pädagogischen Denkens
    Zwischen Schulhumanismus und Frühaufklärung
    • Zwischen Schulhumanismus und Frühaufklärung

      • 316 páginas
      • 12 horas de lectura

      Welche Gymnasien hatten im 17. Jahrhundert in Westfalen an Prozessen der Aufklärung und Säkularisierung teil? Und welche westfälischen Gymnasien waren für die Rechristianisierung und Sakralisierung der höheren Bildung nach dem Dreißigjährigen Krieg maßgeblich? Das Vordringen frühaufklärerischer Unterrichtsinhalte im 17. Jahrhundert wird in diesem Buch hinsichtlich seiner Ursachen, seiner konflikthaften Begleitumstände und seiner Folgen untersucht. Ebenso wird die Fortdauer der christlichen Tradition bei gleichzeitig zunehmender Orientierung an den modernen Wissenschaften in einigen Gymnasien Westfalens festgestellt und mit Phasen der Konfessionalisierung in Zusammenhang gebracht. Untersucht werden die Gymnasien in Dortmund, Hamm, Münster, Soest und Steinfurt, die Schullaufbahnen und Bildungsgänge ihrer Absolventen, elterliche Bildungsaspirationen und die Professionalisierung ihrer Lehrer. Insgesamt bieten die Ergebnisse dieses von der DFG geförderten Forschungsprojekts überraschende Einblicke in den Wandlungsprozess der höheren Bildung im 17. und frühen 18. Jahrhundert.

      Zwischen Schulhumanismus und Frühaufklärung
    • Das Verhältnis zur Tradition prägt die Tiefe des pädagogischen Denkens. Wichtige Denker wie Dietrich Benner, Dieter Lenzen und Klaus Mollenhauer werden in der Spannung von Aufklärung und Romantik dargestellt. Die neue Epoche des pädagogischen Denkens, die im Mai 1968 beginnt, wird hinsichtlich ihrer langfristigen Ergebnisse analysiert. Dabei werden emanzipatorische und postmoderne Pädagogik charakterisiert. Die reformpädagogische Hoffnung auf ein starkes, individuelles Selbst wird stark von Friedrich Nietzsche und Richard Wagner beeinflusst, was in einem Kapitel über Hermann Lietz und Paul Geheeb verdeutlicht wird. Die Diskussion um die „neue Erziehung“ steht im Zentrum dieser Epoche. Weitere bedeutende Pädagogen wie Martin Buber, Wilhelm Flitner und Erich Weniger werden ausführlich behandelt. Wichtige Themen wie die Entwicklung des moralischen Charakters, Freiheit als Autonomie und Bildung als Selbstbildung sind in der Tradition des Humanismus verwurzelt. Das Buch beginnt mit der Pädagogik der Frühen Neuzeit, von Vergerio bis Rousseau, und beschreibt die Veränderungen im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Trotz dieser Veränderungen wird der Fortgang des pädagogischen Spiels über die Jahrhunderte verdeutlicht. Es lädt zur Teilnahme am pädagogischen Spiel ein und bietet die Möglichkeit, seine Regeln zu erlernen.

      Hand- und Lehrbücher der Pädagogik: Geschichte des pädagogischen Denkens