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Veronika Darian

    Gestische Forschung
    • Gestische Forschung

      Praktiken und Perspektiven

      Im Fokus der Auseinandersetzungen dieses interdisziplinären Bands steht das Gestische als Prozess, Disposition und Haltung. Die Bedeutung von Gesten wird auf Fragen der Wahrnehmung, Erforschung und Beschreibbarkeit in unterschiedlichen Kontexten verschoben. Die Autor*innen bewegen sich in gesellschaftlich, philosophisch und wissenspolitisch relevanten Themenfeldern und beleuchten das Gestische als spezifische Perspektive des Forschens. Sie richten den Blick auf Bereiche, in denen gestische Phänomene bisher wenig untersucht wurden. Fachbezogen verfolgen die Autor*innen das Gestische als leibbasierten Modus, in dem Erfahrungen gemacht, Handlungen ermöglicht und Wissen generiert werden kann. Zudem reflektieren sie diese Annäherungen in künstlerischer und wissenschaftlicher Praxis. Gestisches wird unter anderem als Movens in der Architektur, als Suchbewegung in performativen Konstellationen, als formales Element von Sprache und Dichtung, als Duktus des Zeichnens, als Figur des Denkens und als prägende Praxis in Dokumentation und Aufzeichnung thematisiert. Die Autor*innen befassen sich auch mit den grundlegenden Bedingungen und gestischen Implikationen der forschenden Praxis selbst, insbesondere mit der Frage nach der Forschungshaltung und der Gestaltung der Beziehung zu den Forschungsgegenständen und den Beteiligten eines Forschungsprojekts.

      Gestische Forschung