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Nik Milosevic

    Der Russland-Georgien-Krieg 2008
    Deutsche Kriegsbeteiligung und -verweigerung
    Politische Entscheidungsprozesse und multinationale Militäreinsätze
    • 2018

      Deutschland beteiligt sich ausschließlich an multinationalen Militäreinsätzen, die aber immer national entschieden werden. Der Autor analysiert vor diesem Hintergrund die sicherheitspolitischen Entscheidungsstrukturen Deutschlands und ausgewählter Verbündeter hinsichtlich multinationaler Militäreinsätze, vergleicht diese und bietet Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung von ermittelten Hürden und Defiziten an, die zu asynchronen Entscheidungsprozessen mit den Verbündeten führen können.

      Politische Entscheidungsprozesse und multinationale Militäreinsätze
    • 2012

      Ziel dieser Untersuchung ist die Analyse der Einflussfaktoren, die in der deutschen Außenpolitik bestimmen, ob sich Deutschland seit der Wiedervereinigung an internationalen Interventionen beteiligt oder nicht. Dies wird anhand der Kriege im Kosovo, Afghanistan, Irak und Libyen demonstriert. Es wird untersucht, ob sich aus den Ergebnissen ein außenpolitisches Gesamtbild ableiten lässt und welche Entscheidungskriterien die beteiligten Bundesregierungen herangezogen haben. Deutschland beteiligte sich einmal ohne (Kosovo) und einmal mit UN-Mandat (Afghanistan) an einem Krieg, während es sich einer Kriegsbeteiligung einmal ohne (Irak) und einmal mit UN-Mandat (Libyen) verweigerte. Eine Kriegsbeteiligung allein auf Grundlage von UN-Mandaten erweist sich als unzureichend. Auch die NATO als Voraussetzung für eine deutsche Kriegsbeteiligung bietet im Fall Libyens kein Erklärungsmuster. Zudem fanden vor den Kriegen jeweils Wahlen statt, die jedoch nicht durchgängig die Entscheidungen beeinflussten. Es bleibt unklar, ob Menschenrechte als Maßstab für die politische Entscheidung gelten, da diese in allen vier Konflikten als Interventionsgründe angeführt wurden. Das Bild der deutschen Außenpolitik ist somit komplex und lässt kaum nachvollziehbare Rückschlüsse auf die Gründe der Kriegsbeteiligung zu. Die Untersuchung zielt darauf ab, mögliche Muster hinter den Entscheidungen zu identifizieren, die Grundlinien deutscher Außen- und Sicherhei

      Deutsche Kriegsbeteiligung und -verweigerung
    • 2010

      Der Fünf-Tage-Krieg zwischen Georgien und Russland stellt die kürzeste militärische Auseinandersetzung in der Kaukasus-Region dar. Am 8. August 2008 startete der georgische Präsident Micheil Saakaschwili eine Blitzoffensive zur Rückgewinnung der abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien, scheiterte jedoch an der russischen Gegenoffensive. Trotz seiner Kürze erzeugte der Konflikt tiefgreifende Schockwellen in der internationalen Politik, da er nicht um ideologische Macht, sondern um geopolitische Interessen ging, insbesondere durch Georgiens Annäherung an den Westen und den NATO-Beitritt. Russland reagierte entschieden, um seinen Einflussbereich mit Gewalt zu sichern. Der Konflikt verdeutlichte, dass konventionelle Machtkämpfe auf internationaler Ebene zurückkehrten, während die Welt zuvor auf nichttraditionale Sicherheitsrisiken fokussiert war. Saakaschwilis Bestrebungen, die Sezessionskonflikte zu lösen, scheiterten, und die russische Anerkennung der beiden Provinzen als souveräne Staaten erschwert die Wiederherstellung Georgiens territorialer Integrität erheblich. Der Krieg hat die politische Instabilität an Europas Ostgrenzen aufgezeigt und alte Fronten zwischen NATO, USA und Russland wiederbelebt. Diese Arbeit untersucht, wie die Instabilitäten in der Kaukasus-Region, insbesondere der Russland-Georgien-Krieg 2008, die sicherheitspolitische Architektur Europas gefährden. Der Hauptteil gliedert sich in vier Abschnitte,

      Der Russland-Georgien-Krieg 2008