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Naomi Schenck

    Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12
    Kann ich mal Ihre Wohnung sehen?
    • Kann ich mal Ihre Wohnung sehen?

      • 192 páginas
      • 7 horas de lectura

      Die Autorin macht das Abwesende und Verborgene zum zentralen Thema ihrer Geschichten, in denen die Menschen, die nicht auf den Fotografien zu sehen sind, eine besondere Rolle spielen. Das Streben, das unausgesprochene Geheimnis zu entdecken oder zu lüften, verspricht Spannung und zieht die Leser in den Bann. Ihre Erzählungen sind abwechslungsreich – mal humorvoll, mal melancholisch, hart, erotisch oder traurig – und stets aus der zurückhaltenden Perspektive der Beobachterin und Fotografin. Durch die Kunst des Auslassens entstehen reiche Lebenswelten, die auch Einblicke in das Leben der Erzählerin geben, die sich durch Begegnungen mit Fremden und deren Wohnungen selbst reflektiert. Die Kritiken loben die außergewöhnliche und schöne Gestaltung des Buches, in dem Voyeurismus auf Poesie trifft und große Kunst entsteht. Die atmosphärischen Einstiege der Kurzgeschichten entfalten eine fesselnde Wirkung, und die Schwarz-Weiß-Fotografien sind mehr als bloße Illustrationen; sie bieten Momentaufnahmen einer exklusiven Intimität, die den Leser eher als Eingeweihten denn als Voyeur erscheinen lassen. Die Erzählungen erwecken die Wohnungen zum Leben und laden zur Entdeckung ein.

      Kann ich mal Ihre Wohnung sehen?
    • Als der brillante Chemiker Günther Otto Schenck stirbt, hinterlässt er seiner Enkelin Naomi ein ungewöhnliches Erbe: Sie soll seine Biographie schreiben. Naomi hat ihren Großvater geliebt, doch immer war da ein Gefühl, dass nicht alles gut gelaufen war in seinem Leben. Als sie sich auf die Suche macht, entdeckt sie, dass er, der vermeintlich unpolitisch war, 1933 in die SA eintrat. Was bedeutet das? Warum wusste keiner in ihrer Familie davon? Und wie treffen Menschen ihre Lebensentscheidungen? Mit großer Wärme rekonstruiert Naomi Schenck ein Leben im 20. Jahrhundert und formt aus Erinnerungen und Hunderten Geschichten das lebendige Porträt einer bürgerlichen Familie in Deutschland.

      Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12