Die Bachelorarbeit untersucht den pluralistischen Charakter des Feminismus, insbesondere den "Marktfeminismus" nach Andi Zeisler. Sie beleuchtet, wie Selbstvermarktung in sozialen Netzwerken und der Verkauf von Produkten als feministisch wahrgenommen werden können. Der Titel "FEMINIST SURVIVAL KIT" thematisiert, was heute als feministisch gilt.
Elena Huber Libros



Mode - Konsum - Alltagskultur
Auswahlbibliographie zur sowjetischen Kulturgeschichte (1953–1985)
Diese umfassende Bibliographie zur sowjetischen Kulturgeschichte mit Schwerpunkt auf die Bereiche Kleidung und Mode ist im Laufe einer mehrjährigen Forschungsarbeit entstanden. Sie dokumentiert zahlreiche Artikel aus sowjetischen Mode- und Frauenzeitschriften und Ratgeberliteratur im Zeitraum von den 1950er bis in die 1980er Jahre sowie eine umfangreiche Sichtung von theoretischen Arbeiten zu Gender und Mode, Konsum und Kultur im sowjetischen Kontext. Weiters wurden einschlägige Sekundärliteratur, sowie visuelle Quellen wie Filme, Photos, Museumskataloge, Entwürfe und Kunstwerke einbezogen. Diese einzigartige bibliographische Sammlung bietet sowohl WissenschaftlerInnen als auch Studierenden sowie Interessierten eine hervorragende Grundlage für die Suche nach zentralen Publikationen im Bereich von sowjetischer (Alltags-)Kultur, Konsum und Mode.
Mode in der Sowjetunion
- 306 páginas
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Die Untersuchung des Kostüms ermöglicht es, globale Prozesse im gesellschaftlichen Bewusstsein und die Entstehung neuer Weltanschauungen in verschiedenen Epochen zu verstehen. Das revolutionäre Russland ist ein herausragendes Beispiel für diese Wechselbeziehung. Die Grundlagen, die die Transformation des postrevolutionären Kostüms beeinflussten, wurden bereits in der vorrevolutionären Zeit gelegt, als „Pioniere des sowjetischen Designs“ aktiv wurden. In der Realität entwickelte sich jedoch eine eigene Kleidungsform. Neben neuen Kleidungsstücken, die durch Einfachheit, Geschlechtslosigkeit und Konformität geprägt waren, blieben auch „alte“ bürgerliche Kleidungsstücke aus der vorrevolutionären Zeit bestehen. Dies führte dazu, dass das neue sowjetische Volk eine unglückliche Mischung aus geschmacklosen und stillosen Objekten darstellte, was der Revolution eine ironische Note verlieh. Das postrevolutionäre Kostüm war vielfältig, multidimensional und komplex. Es spiegelte globale Prozesse wider, die neue ethische und moralische Normen hervorbrachten, ohne die alten Traditionen vollständig zu brechen. Die geistigen und ästhetischen Ideale eines „neuen“ Menschen und ihre Vorstellungen von einem neuen Leben manifestierten sich in einer bestimmten Form, die zum Symbol einer ganzen Epoche wurde und für das Verständnis der Mentalität, Werte und Ideale der Menschen im heutigen Russland von großer Bedeutung ist.