Kerstin Droß-Krüpe Libros




Der Zeitschriftenband umfasst fünf Aufsätze und sieben Rezensionen. Die Beiträge behandeln griechische Berufsbezeichnungen, insbesondere aus byzantinischer Zeit [Diethart, Teil IV], die “Augen der Legionen”, Iuppiter Optimus Maximus Hammon noster, die Rolle des römischen Militärs bei der Sicherung von Fernhandelsrouten sowie neue Belege für den Gott der legio III Cyrenaica aus Hegra, NW-Saudi-Arabien [Stoll]. Zudem wird der Sinn und Nutzen der Historischen Schule der Nationalökonomie für die Analyse römischer Wirtschaftsgeschichte [Krocker] erörtert, die verschiedenen Typen von Seide und deren Handel zwischen China und Indien [Wang] sowie einige Berufs- und Tätigkeitsbezeichnungen in Papyri, Ostraka und Inschriften - Teil 1: A-L [Reinard]. Die Rezensionen befassen sich mit Publikationen zu Infrastruktur und Distribution in antiken Wirtschaftssystemen, dem römischen Münzwesen, der Verwaltung und dem Recht in Ägypten, Assyrien, Athen und Rom im Vergleich, antiken Informationen zu Persien aus Xenophons Kyropädie, dem Ende des Zweiten Triumvirates und Oktavians Amtsgewalten von 43-27 v. Chr., Münzen und Denkmälern für Severus Alexander sowie der Morphologie des Anonymus de rebus bellicis.
Marktgespräche
- 180 páginas
- 7 horas de lectura
Die Bedeutung und Bewertung von Warendistribution und Handel in der griechisch-römischen Antike beschäftigt die Altertumswissenschaften seit weit über 100 Jahren. Die Frage nach dem Markt sowohl als Form von ökonomischer Integration als auch als konkreter Ort für Warenaustausch ist auch mit der zunehmenden Überwindung der dogmatischen Primitivismus-Modernismus-Debatte und der Hinwendung zu Analysewerkzeugen und Erklärungsmodellen der modernen Wirtschaftswissenschaften nicht obsolet geworden. Der vorliegende Band widmet sich dem Teilaspekt der Kommunikation und untersucht in verschiedenen Beiträgen Informationsaustausch und Verständigung unter den an ökonomischen Austauschprozessen beteiligten Personen in der römischen Kaiserzeit. Mit Beiträgen von Dr. Isidor Brodersen | PD Dr. Kerstin Droß-Krüpe | Hon.-Prof. Dr. Ulrich Fellmeth | Jun.-Prof. Dr. Patrick Reinard | Dr. Markus Sachs | Jun.-Prof. Dr. Pascal Warnking | Prof. Dr. Constantin Willems
Classica et Orientalia - 6: Herodots Quellen - die Quellen Herodots
- 351 páginas
- 13 horas de lectura
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen seit dem 11. September 2001 und den militärischen Konflikten in Afghanistan, Irak und anderen Regionen hat Herodot, als Historiograph der ‚Perserkriege’, an Aktualität gewonnen. Seine Zuverlässigkeit als Historiker ist seit der Antike umstritten und wird seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts kontrovers diskutiert. Auf einer Tagung an der Philipps-Universität Marburg 2011 wurde die Bedeutung von Detlev Fehlings einflussreicher Monographie „Die Quellenangaben bei Herodot“ (1971) für die gegenwärtige und zukünftige Forschung erörtert. Fehling sieht in Herodot vor allem einen Literaten, der bei der Gestaltung seiner Historien literarische Freiheiten in Anspruch nahm. Andere Positionen betrachten ihn als Historiker, der um historische Wahrheit ringt und von ‚orientalischen’ Gewährsleuten in die Irre geleitet wurde. Ein vermittelnder Standpunkt betont die literarische und zeithistorische Kontextualisierung Herodots als Leitlinie der Forschung. Diese drei Grundpositionen prägen bis heute die Forschungen der Alten Geschichte, Klassischen Philologie und angrenzender Disziplinen. In den Beiträgen des zugehörigen Sammelbands analysieren führende Vertreter der Herodot-Forschung aus verschiedenen Disziplinen Fehlings Forschungsbeitrag und bieten eine Synthese der aktuellen Diskussion um Herodots Quellen sowie einen wichtigen Ausgangspunkt für die weitere Beschäftigung mit dem Vater der Geschich