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Barbara Muhle

    Archäologische Ausgrabung auf dem Nöscherplatz in Olching
    Steinerne Keulenköpfe aus Assur
    • Steinerne Keulenköpfe aus Assur

      • 29 páginas
      • 2 horas de lectura

      In dem Fundjournal zu den Ausgrabungen in Assur (1903–1914) werden 98 steinerne Keulenköpfe dokumentiert, die von Barbara Muhle in Fotografien und Scans präsentiert werden. Diese Keulenköpfe, die verdickten Knäufe von Schlagwaffen, wurden meist ohne genaue Datierung in Tempeln, am Tabira-Tor und im Stadtgebiet gefunden. Einige tragen Inschriften, die die Herrscher nennen, die sie in Auftrag gaben, sowie die Gottheiten, denen sie geweiht waren. Andere Keulenköpfe scheinen profan genutzt worden zu sein. Ein Teil der Stücke wird als Kriegsbeute identifiziert, die mit ähnlichen Keulenköpfen aus eroberten Gebieten in Verbindung steht. Bestimmte Formen der Keulenköpfe aus Assur erscheinen auch in neuassyrischen Palastreliefs, was ihre Zugehörigkeit zur Ausrüstung neuassyrischer Krieger belegt. Muhle untersucht die formale Entwicklung und die Verzierung der Keulenköpfe und setzt sie in Beziehung zu zahlreichen Exemplaren aus Vorderasien. Sie nimmt eine Datierung vom 3. bis ins 1. Jahrtausend v. Chr. vor und zeigt Parallelen zu Funden im Iran (Marlik Tepe, Susa, Tschoga Zanbil, Luristan) und in Babylonien auf.

      Steinerne Keulenköpfe aus Assur