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Hildegard Jakobs

    1 de enero de 1967
    Neues Land
    Innovativ, erfolgreich, jüdisch
    Brandgefährlich
    Macht und Pracht
    • Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Düsseldorf erlebte ihren Anfang und ihr Ende an der Königsallee 1a: Hitlers Rede im Industrieclub 1932 und das Standgericht gegen fünf mutige Bürger kurz vor der Befreiung 1945 fanden hier statt. Die „Kö“ war während dieser Zeit ein zentraler Schauplatz der Stadtgeschichte. Die Autorin zeigt, wie die NS-Diktatur das Leben in dieser rheinischen Großstadt prägte. Auf der Königsallee, bekannt für ihre luxuriösen Geschäfte und Cafés, inszenierte die Düsseldorfer NSDAP-Führung das Bild einer solidarischen „Volksgemeinschaft“. Prominente wurden geschickt, um die Sammlungen des Winterhilfswerks und anderer Organisationen zu unterstützen und das Regime positiv darzustellen. 1933 wurde die Westseite der Kö in „Albert-Leo-Schlageter-Allee“ umbenannt, was den NS-Märtyrer glorifizierte. Gleichzeitig wurden jüdische Geschäfte boykottiert und Anwohner schikaniert. Kunstgalerien wurden gedrängt, keine „entartete Kunst“ mehr zu führen, und Arztpraxen sowie Anwaltskanzleien wechselten häufig aufgrund diskriminierender Gesetze die Eigentümer. Der Band enthält persönliche Geschichten sowie viele bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente.

      Macht und Pracht
      3,0
    • Innovativ, erfolgreich, jüdisch

      Düsseldorfer Visionäre: Freundlich, Schöndorff, Loewy

      • 132 páginas
      • 5 horas de lectura

      Es ist die Zeit der Jahrhundertwende: Drei junge Männer fördern die deutsche Industrie mit ihren bahnbrechenden Erfindungen. Abraham Freundlich, Albert Schöndorff und Ludwig Loewy sind innovativ, erfolgreich und jüdisch. Eine Sonderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf dokumentiert ihr Wirken. Ihre Firmen im Maschinen- und Anlagenbau wurden von den Nazis boykottiert oder zerstört und ihre Andenken nach dem Krieg weitgehend getilgt. Abraham Freundlich (1861–1938) wird Pionier der internationalen Kältetechnik. Sein "Polarblitz" wird weltweit exportiert und seine "Kaltlagerhäuser" sichern die Fleischversorgung im Ersten Weltkrieg. Nach dem Verlust seiner Firmen stirbt er in Düsseldorf, während seine Nachkommen fliehen. Albert Schöndorff (1870–1942) wird mit seinem Bruder Hermann Marktführer im Ladenbau. Ihre Firma "Gebr. Schöndorff" errichtet elegante Warenhäuser. 1933 wird die Firma "arisiert", und 1938 flieht er mit seiner Frau in die Niederlande, wo sie 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert werden. Ludwig Loewy (1887–1942) wird in Düsseldorf zum Marktführer im Bereich hydraulischer Pressen. Nach seiner Flucht 1936 gründet er die "Loewy Engineering Company" in Großbritannien, wo er entscheidend zur Luft- und Raumfahrtindustrie beiträgt und den Alliierten im Zweiten Weltkrieg hilft.

      Innovativ, erfolgreich, jüdisch
    • Neues Land

      • 192 páginas
      • 7 horas de lectura

      Als die Briten 1946 das neue Land Nordrhein-Westfalen aus der Taufe hoben, gab es einen Chronisten der ersten Reihe, den man heute völlig vergessen hat: Hans Berben, Journalist beim Rhein-Echo, der Jüdischen Allgemeinen und dem Spiegel. Er dokumentierte mit unverwechselbarem, teils recht privatem Blick den politischen und gesellschaftlichen Neubeginn. Seine persönlichen Kontakte in die Kultur- und Sportszene erlaubten ihm ungewöhnliche Einsichten ins Kom(m)ödchen oder in die neue jüdische Gemeinde. Hildegard Jakobs und Peter Henkel von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf haben den völlig vergessenen Fotonachlass gesichtet und aus den 11.000 Negativen über 200 beeindruckende, größtenteils noch nie gezeigte Aufnahmen ausgewählt und kommentiert. Aufwändig von Thomas Ullrich gestaltet, bietet der Bildband starke Momentaufnahmen des Lebens in der Nachkriegszeit.

      Neues Land