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Andreas Wessel

    Friedrich Herneck
    Arno Mohr
    • Arno Mohr

      • 350 páginas
      • 13 horas de lectura

      Arno Mohr (1910–2001) gehörte zu den prägenden Figuren der ostdeutschen Nachkriegskunst. In einem Plakat zum 1. Mai 1946 gelang dem bis dahin völlig unbekannten Künstler, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, die Empfindungen seiner Zeitgenossen kongenial auszudrücken. Als Maler schuf er 1949 in Kollektivarbeit mit René Graetz und Horst Strempel das legendäre Wandbild »Metallurgie Hennigsdorf«, das bald darauf den ideologischen und ästhetischen Kämpfen der Zeit zum Opfer fiel. Als Professor an der von ihm mitbegründeten Kunsthochschule Berlin-Weißensee lehrte Mohr Generationen von Kunststudenten denken und sehen. Die größte Wirkung, ja sogar Popularität, erlangte er jedoch zweifellos als Grafiker. Die Verbindung von Handwerk und Kunst in der druckgrafischen Praxis boten ihm ein ideales Arbeits- und Lehrgebiet, das er als »selbstdruckender« Künstler, Werkstattleiter und Lehrer ausfüllte. Die Druckgrafik bildete den Schwerpunkt von Mohrs künstlerischer Arbeit. Das nun endlich vorliegende Verzeichnis dokumentiert mehr als 800 Grafiken und bietet damit erstmals die Möglichkeit, Entwicklungen von Gestaltungsmitteln und -techniken, Motiven und Themen über fünf Dekaden nachzuvollziehen. Zugleich ist es die Voraussetzung für die bis heute ausstehende umfassende Würdigung des Schaffens sowie einer noch zu schreibenden Monografie Arno Mohrs.

      Arno Mohr2023
    • Friedrich Herneck

      Ein Leben in Suche nach Wahrheit

      • 440 páginas
      • 16 horas de lectura

      „Herneck war der erste, der aus einer falsch konzipierten Defensiv-Stellung der Philosophen herausging und zur Offensive gegen den gemeinsamen Feind rief, gegen den Dogmatismus.“ Diese Aussage von Robert Havemann im Jahr 1956 markiert einen ersten Höhepunkt im Kampf gegen den ideologischen Dogmatismus in der DDR und gleichzeitig einen Wendepunkt im Leben des Friedrich Herneck (1909-1993). Herneck, aufgewachsen in Böhmen, studiert in Prag Geologie, Physik, Philosophie und Literatur. Seinem großen Idol Karl Kraus nacheifernd steht er als Rezitator auf der Bühne und schreibt sprachkritische Glossen. Die Erlebnisse des 2. Weltkrieges machen ihn zum Kommunisten und marxistischen Philosophen. Nach dem Ende des ersten Dogmatismus-Streites 1958 darf er nicht mehr als Philosophie-Dozent arbeiten und findet eine Zuflucht in der Geschichte der Naturwissenschaften. Mit seinen Arbeiten über Ernst Mach und Wilhelm Ostwald sowie Albert Einstein und anderen „Bahnbrechern des Atomzeitalters“ wird er zum international anerkannten Nestor der Wissenschaftsgeschichte in der DDR. Seine populärwissenschaftlichen Bücher erreichen 100.000er Auflagen. Mit Beiträgen von Hannelore Bernhardt, Ines Dynowski, Dieter B. Herrmann, Guntolf Herzberg, Martin Koch, Fritz Krafft, Kurt Krolop, Andreas Wessel, Karl-Friedrich Wessel, Gerald Wicklein und Siegfried Wollgast. Außerdem mit vier Erstveröffentlichungen und fünf Nachdrucken von Friedrich Herneck.

      Friedrich Herneck2016