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Norbert Kaczmarek

    „… statt immer nur herumzudenken“
    Wie zwei Berlins zusammenwuchsen
    Geteilte Leben
    • Geteilte Leben

      Ein Ost-West-Briefwechsel nach dem Mauerbau

      10. August 1961: Der 19-jährige Potsdamer Norbert Kaczmarek fährt mit der S-Bahn von Potsdam-Babelsberg nach West-Berlin, um dort zu studieren. Drei Tage später errichtet die SED die Berliner Mauer und trennt West-Berlin auf lange Zeit von seinem Umland. Norbert Kaczmarek kann seine Eltern nicht mehr sehen. Zwischen ihm und seinem Vater Georg Kaczmarek entwickelt sich über die Mauer hinweg ein intensiver Briefwechsel. Detailliert, mit Sprachwitz, mal melancholisch, mal kurz angebunden, mal ausführlich berichten der Sohn von seinem neuen Leben in West-Berlin und der Vater vom Familien- und Berufsleben in Norberts alter Heimat. Der Briefwechsel aus den Jahren 1961 bis zum Tod Georg Kaczmareks 1968 zeigt das Alltägliche im Ausnahmezustand und bietet neue und erhellende Einsichten in den individuellen Umgang mit Mauer und Flucht sowie mit dem Alltag des Getrenntseins. Eingerahmt werden die Briefe von Überblickstexten von Norbert Kaczmarek zu den Jahren 1961 bis 1968, die den Schriftwechsel aus heutiger Perspektive in die geschichtlichen Zusammenhänge einordnen.

      Geteilte Leben
    • Wie zwei Berlins zusammenwuchsen

      Revolution ist, wenn die Verwaltung Überstunden macht

      Revolution ist, wenn die Verwaltung Überstunden macht? Norbert Kaczmarek, ehemaliger Leiter der Abteilung Politische Koordination der Senatskanzlei Berlin, hat den Umbruch von 1989/90 unmittelbar miterlebt - aus einer sehr besonderen Perspektive: In diesen Jahren gingen Berliner und Bürger überall in der DDR auf die Straßen und forderten den Systemwechsel. Doch entgegen aller Vorstellungen von Revolutionen als plötzliche Unfälle der Geschichte zeigt der Autor, dass keine Revolution ohne administrative Begleitung auskommt. Die friedliche Revolution von 1989/90 war eben auch maßgeblich das Werk vieler Beamter in den Bundes- und Landesbehörden. Ohne deren „Amtshilfe“ wäre die Wiedervereinigung – der Traum vieler Demonstranten von 1989 – nicht Wirklichkeit geworden. Norbert Kaczmarek erzählt präzise und zuweilen spitz, als teilnehmender Beobachter, aber auch Mitgestalter, die relevanten Ereignisse vom Herbst 1989 an bis hin zur Vereinigung Ost- und West-Berlins. Dabei ruft er Personen und Fakten in Erinnerung, die bereits vergessen sind. Er klärt Zusammenhänge, die sich ohne die profunde Kenntnis der politischen und administrativen Ereignisse hinter den Bühnen nicht erkennen lassen. Ein aufschlussreiches, gleichsam brillant geschriebenes Buch zur Berliner Landesgeschichte.

      Wie zwei Berlins zusammenwuchsen
    • „… statt immer nur herumzudenken“

      Richard von Weizsäcker und Berlin 1978–1984

      Richard von Weizsäcker – man kennt ihn als Denker, als Staatsmann, als Redner, jemand, der über den Dingen schwebt. Aber es gab auch den von Weizsäcker, der sich als Außenseiter seine Partei zu Eigen machte, auf seinem Weg durch das Dickicht der Berliner Lokalpolitik nach zwei Wahlkämpfen 1981 das Amt des Regierenden Bürgermeisters errang. Über Weizsäckers Berliner Jahre ist bislang nie publiziert worden. Ebenso neu ist die Perspektive, den späteren Bundespräsidenten als geschickt handelnden Machtpolitiker zu sehen, der das geteilte Berlin bis 1984 führte. Mit einem Vorwort von Richard von Weizsäcker.

      „… statt immer nur herumzudenken“