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Ingo Focke

    Unerhört - vom Hören und Verstehen
    Neid
    • Neid

      Zwischen Sehnsucht und Zerstörung

      • 284 páginas
      • 10 horas de lectura

      Neid entsteht durch Vergleiche und zeigt sich früh in der menschlichen Entwicklung, etwa in der Beziehung zwischen Mutter und Kind, Geschwistern und den Geschlechtern. Es wird deutlich, dass Neid eine Hauptquelle menschlicher Destruktivität sein kann. Oft verborgen oder verleugnet, entfaltet er seine zerstörerische Kraft, während Menschen, geprägt von einem Gefühl des Mangels, das erstrebenswerter finden, was andere besitzen. Der Band beleuchtet die heimlichen Wirkungen des Neids auf den therapeutischen Erfolg, die Produktivität und die Fähigkeit zur Dankbarkeit. Die Beiträge befassen sich mit der Erforschung des Neids, seiner Entwicklungsgeschichte, seinem verborgenen Wirken, schwierigen Behandlungssituationen, die zu Stillstand und Abbrüchen führen können, sowie dem Neid in Organisationen, der Ausbildung und Geschwisterbeziehungen. Sie zeigen auf, wie Neidprozesse in psychoanalytischen Behandlungen sichtbar werden und wie man damit umgehen kann. Der Band unterstreicht, welchen wichtigen Beitrag die Psychoanalyse zum Verständnis gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen leisten kann, in denen Neid, Idealisierung und Destruktivität häufig zu beobachten sind. Zielgruppen sind PsychoanalytikerInnen und PsychotherapeutInnen.

      Neid
    • Unerhört - vom Hören und Verstehen

      • 285 páginas
      • 10 horas de lectura

      Hören und Zuhören sind Aufgaben eines Psychotherapeuten und Voraussetzung für eine Verständigung zwischen ihm und seinem Patienten. Nur wenn er richtig zuhört, kann er die psychische Realität seines Patienten erforschen und Übertragungen und Gegenübertragungen im Therapieverlauf erkennen. Widerstände im Psychotherapeuten selbst können wiederum das Zuhören und das Verstehen be- und verhindern. Die Autoren dieses Bandes reflektieren in ihren Beiträgen das psychoanalytische Hören als Prozess von Verständigung und Missverstehen im Therapieverlauf. Sie fragen: - Warum ist es so schwer, zuzuhören? - Was wird gesagt, was wird gehört? - Was hören wir nicht? - Wodurch erreichen wir den anderen und wie lassen wir uns erreichen? - Was hören wir, wenn geschwiegen wird? Beiträge über Verstehen und Missverstehen in kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen runden diesen Band ab. Mit Beiträgen von Stefano Bolognini, Michael Günter, Haydée Faimberg, Michael Buchholz, Ingo Focke, Klaus Wackernagel, Inge Hahn, Lucia Steinmetzer, Karla Hoven-Buchholz, Irene Bozetti, Klaus Grabska, Lutz Garrels, Ute Fissabre, Ursula Kreuzer-Haustein, Alfred Bringmann, Franz Wellendorf, Johannes Picht, Dirk Hammelmann-Fischer und Susann Heenen-Wolff.

      Unerhört - vom Hören und Verstehen