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Manfred Luchterhandt

    Orte der Macht
    Die Kathedrale von Parma
    • Die Kathedrale von Parma

      • 608 páginas
      • 22 horas de lectura

      Als einer der bedeutendsten, bis heute kontrovers diskutierten Kirchenbauten Italiens ist die Kathedrale von Parma in die Handbücher eingegangen. Die Monographie kommt zu dem Ergebnis, daß sie das Resultat einer ungewöhnlichen Baugeschichte ist, die eingehend betrachtet und rekonstruiert wird. Am Beginn dieser Baugeschichte der Kathedrale von Parma steht ein Dombau, der durch ein Mitglied der Königskapelle in höfischen Maßstäben geplant, aber mit lokalen Möglichkeiten ausgeführt wurde. 1117 durch Erdbeben zerstört, blieb er in einem Neubau erhalten, für den der Bischof die Kontakte seiner Legatenzeit nutzte. Besonders im frühromanischen Dom ist ein Bauwerk zurückgewonnen, dessen Geschichte neues Licht auf Wege des damaligen Kulturtransfers wirft. Teil der Studie ist eine Analyse von Werkstattbetrieb und Bauträgerschaft, die das Netzwerk der Auftraggeber rekonstruiert, in dem Bauleute und Bildhauer vermittelt wurden. Weitere Themen sind das Spolienwesen, ikonographische Planungsprozesse und die Gegensätze von Bauhütte und Bauherr.

      Die Kathedrale von Parma
    • Orte der Macht

      Karl Charlemagne der Grosse - Essays

      • 504 páginas
      • 18 horas de lectura

      Karl der Große war eine europäische Gestalt – und unser Kontinent gewann Gestalt durch ihn und seine Herrschaft. Die fast 50 Aufsätze dieses Bandes entfalten nahezu alle Facetten karolingischer Macht und Geschichte. Die Herrschaftspraxis Karls, seine Reisetätigkeit, die Pfalzen und Paläste werden ebenso beschrieben wie die diplomatischen Beziehungen des karolingischen Hofes und dessen innere Struktur. Dimensionen, Grenzen und Kerngebiete des fränkischen Herrschaftsbereiches werden ausgelotet, ebenso ein über Jahrhunderte zentrales Problem mittelalterlicher Geschichte in seinen Anfängen betrachtet: das Verhältnis von Staat und Kirche. Karls Frömmigkeit und die seiner Epoche ist ein weiteres Thema. Der Tod des Kaisers 814 markierte einen Einschnitt in der Geschichte des frühen Mittelalters – und machte Platz für den Mythos von Karl dem Großen, dem Vater Europas.

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