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Jule Bönkost

    Zur Konstruktion des Rassediskurses im Englisch-Schulbuch
    Unteilbar
    Kritisch weiß sein
    • 2023

      Kritisch weiß sein

      Eine Anleitung zum Mitmachen

      Jule Bönkost – Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Dozentin und weiß – engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und für diskriminierungskritische Bildung. „Kritisch weiß sein“ entstand aus der Überzeugung, dass es sich auch für Weiße lohnt, sich ihrer eigenen Verstrickung in Rassismus bewusst zu werden und diesem den Kampf anzusagen. Mit ihrer theoretisch reflektierten und überaus praktischen „Anleitung zum Mitmachen“ möchte Jule Bönkost auch andere Weiße sensibilisieren und zu rassismuskritischem Handeln ermutigen. Hierzu gibt sie konkrete Werkzeuge an die Hand und erklärt, wie das eigene Weißsein genutzt werden kann (und sollte), um dem täglich erlebbaren strukturellen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Mit zahlreichen erfahrungsbasierten Hinweisen, Beispielen aus der Praxis, Übungen und Fragen zur Selbstreflexion möchte das Buch denjenigen ein hilfreicher Wegweiser sein, die sich für eine Welt einsetzen, die lebenswert für alle Menschen ist.

      Kritisch weiß sein
    • 2019

      Unteilbar

      Bündnisse gegen Rassismus

      Unter den komplexen Herrschaftsverhältnissen einer global vernetzten, postkolonialen Gesellschaft (wie der deutschen) bedarf es im Kampf gegen Rassismus tragfähiger politischer Bündnisse. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, welche Aufgaben übernommen und welche Herausforderungen gemeistert werden, damit diese gegen Rassismus dauerhaft wirken können? Ausgehend vom aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand der Rassismusforschung beleuchten die Autor*innen dieses Sammelbandes intersektionale Sichtweisen und transnationale Perspektiven, die allesamt das Ziel haben, Rassismus als strukturelles Herrschafts- und Unterdrückungssystem abzubauen. Ihre Beiträge, die neben unterschiedlichen Konzepten, Ansätzen und Dimensionen des Verbündet-Seins auch gelungene Beispiele praktischer Umsetzung vorstellen, öffnen den Blick für die vielfältigen Möglichkeiten des Widerstands in rassistischen Verhältnissen durch eine engagierte Bündnisarbeit.

      Unteilbar
    • 2014

      Schulbücher nehmen im Rassediskurs keine neutrale Position ein. Sie beziehen unvermeidlich zu dominantem rassisch-diskursivem Wissen Stellung – ob von ihren Autor_innen gewollt oder nicht. Wie sieht die Positionierung von Lehrwerken im Rassediskurs genauer aus? Welche Funktion und Bedeutung kommt aktuellen Schulbüchern im Rassediskurs zu? Dies wird exemplarisch anhand der empirischen Untersuchung der Darstellungen Schwarzer und weißer Amerikaner_innen in gegenwärtigen deutschen Englisch-Schulbüchern für die Sekundarstufe II genauer analysiert. Rekonstruiert wird, welche rassifizierten Subjektpositionen mit diesen Repräsentationen als Lerninhalte angeboten werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf inhaltlichen und formalen Textstrukturen, auf dem textexternen Kontext als Bedingung für diese Strukturen und auf der Bedeutung sogenannter ‚interkultureller’ Lerninhalte für die Ordnung des nachgezeichneten Diskursstranges. Mit der Untersuchung der Wiedergabe der USA in deutschen Lehrwerken wird ausschnitthaft erforscht, wie sich der US-amerikanische Rassediskurs auf spezifische Art und Weise in den Rassediskurs der Bundesrepublik einschreibt. Dies erfolgt handlungsorientiert und aus dekonstruktiv-kritischer Perspektive.

      Zur Konstruktion des Rassediskurses im Englisch-Schulbuch