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Lajos Berkes

    Dorfverwaltung und Dorfgemeinschaft in Ägypten von Diokletian zu den Abbasiden
    Papyrologische und althistorische Studien zum 65. Geburtstag von Andrea Jördens
    Vom byzantinischen zum arabischen Ägypten
    • Vom byzantinischen zum arabischen Ägypten

      Neue dokumentarische Papyri aus dem 5. bis 8. Jahrhundert (P.Heid. XI)

      • 220 páginas
      • 8 horas de lectura

      Der Band präsentiert die Edition von 42 bislang unveröffentlichten Texten, die einen einzigartigen Einblick in das Werk eines bedeutenden Autors bieten. Diese Sammlung ermöglicht es den Lesern, neue Perspektiven und Themen zu entdecken, die in der bisherigen Literatur nicht behandelt wurden. Die sorgfältige Aufbereitung und Kontextualisierung der Texte fördern ein tieferes Verständnis der kreativen Entwicklung des Autors und seiner literarischen Einflüsse. Ein unverzichtbares Werk für Literaturinteressierte und Forscher.

      Vom byzantinischen zum arabischen Ägypten
    • Dieses Buch ist der Heidelberger Papyrologin und Althistorikerin Andrea Jördens zu ihrem 65. Geburtstag gewidmet und umfasst 15 Studien sowie 47 Editionen papyrologischer Texte und Inschriften. Der Band beginnt mit einer Würdigung der wissenschaftlichen Laufbahn der Honoranda. Der erste Teil enthält Essays, die die breiten Interessen von Andrea Jördens in der antiken Welt widerspiegeln, mit einem Fokus auf Papyrologie, antikes Buchwesen sowie römische Rechts-, Verwaltungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Weitere Beiträge thematisieren die Wissenschaftsgeschichte der Papyrologie in Deutschland, antike Magie und Tintenrezepte der koptisch-arabischen Welt. Der zweite Teil des Bandes präsentiert Editionen von drei (semi)literarischen und 41 dokumentarischen Texten, einer griechischen Inschrift und zwei Graffiti. Die (semi)literarischen Texte umfassen Werke von Homer, ein Psalmamulett und eine unbekannte spätantike Homilie. Die dokumentarischen Texte reichen von der ptolemäischen bis zur früharabischen Zeit (3. Jh. v. Chr. bis 8. Jh. n. Chr.) und sind auf Papyri, Ostraka und Holztafeln verfasst. Die Inschrift beleuchtet die Geschichte eines Gymnasions in Ägypten, während die Graffiti Informationen über einen hohen Beamten des 4. Jh. n. Chr. liefern.

      Papyrologische und althistorische Studien zum 65. Geburtstag von Andrea Jördens
    • Hiermit wird das erste Mal eine systematische Analyse der Dorfverwaltung und der Struktur der Dorfgemeinschaft im spätantiken Ägypten (4.–8. Jahrhundert n. Chr.) vorgelegt, deren Basis mehrere Tausende neu aufgearbeitete Papyrusdokumente in verschiedenen Sprachen (Griechisch, Koptisch, teils Arabisch) bilden. Ein besonderes Forschungsproblem stellte dabei seit jeher die schwer durchschaubare Terminologie der Beamtentitel in den Dörfern dar. Ihre mikrophilologisch angelegte Untersuchung nimmt daher den größten Teil dieses Buches ein. Die anhand dessen gewonnenen Ergebnisse eröffnen dann eine übergreifende Perspektive auf die lokale Verwaltung und Gesellschaft im Übergang von der byzantinischen zur arabischen Herrschaft. Demnach wies die Verwaltungsstruktur der Dörfer ein relativ einheitliches Schema auf, wobei es gleichwohl ausgeprägte regionale Tendenzen gab. Entgegen früheren Auffassungen war das spätantike Ägypten durch starke, selbstbewusste Dorfgemeinschaften charakterisiert. Ein Vergleich der ägyptischen Evidenz mit verschiedenen Quellen aus Palästina, Syrien und Anatolien legt nahe, dass Dörfer im spätantiken östlichen Mittelmeerraum nach ähnlichen Prinzipien organisiert waren. Die Arbeit wurde mit dem Philippika-Preis des Harrassowitz Verlags sowie dem Ruprecht-Karls- und dem Dr. Gerhard Ott-Preis der Universität Heidelberg ausgezeichnet.

      Dorfverwaltung und Dorfgemeinschaft in Ägypten von Diokletian zu den Abbasiden