Radiophonic Materials
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Das Radio, als zentrale Kommunikationsform des 20. Jahrhunderts, erfährt derzeit grundlegende Veränderungen durch die Digitalisierung. Diese Entwicklungen, die unter dem Begriff der Radiophonie betrachtet werden, eröffnen konzeptionelle Möglichkeiten, die über die bloße Ökonomisierung von Produktions- und Sendeformen hinausgehen. Radiophonie als Kulturtechnik verbindet musikalisches Klanggeschehen mit Effekten und Sounds zu einem neuen Klangkunstkonzept. Die Ausstellung Radiophonic Spaces und die Tagung Radiophonic Cultures – Sonic Environments and Archives in Hybrid Media Systems sowie die begleitende zweibändige Publikation thematisieren diese Aspekte. Der erste Band, Radiophonic Cultures (Texte), bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion zur Radiophonie, deren Geschichte und Zukunft, und befasst sich mit den auf der Tagung behandelten Fragen. Der zweite Band, Radiophonic Materials (Dokumente), versammelt bedeutende Texte zur Radiophonie, die im deutschen Sprachraum bislang wenig Beachtung fanden. Die Sammlung umfasst Beiträge von namhaften Autoren wie Theodor W. Adorno, John Cage, Bertolt Brecht, Pierre Schaeffer und vielen anderen, die die Entwicklung und den Einfluss der Radiophonie maßgeblich geprägt haben.
