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Aljosha

    Aljoscha: (eine Biologie des Glücks)
    Aljoscha - Urpflanze
    • Aljoscha - Urpflanze

      • 56 páginas
      • 2 horas de lectura

      Goethe hat auf seiner Italienreise nach der „Urpflanze“ gesucht, die das Modell aller möglichen Pflanzenarten sein sollte, sie jedoch in der realen Natur nicht gefunden. Der in Düsseldorf lebende ukrainische Künstler Aljoscha, bekannt durch spektakuläre Installationen und Interventionen, zeigt uns nun ein solch mögliches Gewächs. Für Aljoscha ist die „Urpflanze“ in der Natur sehr wohl vorhanden, nur nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Sie ist für ihn Ansporn, etwas Neues zu erfinden. Der Künstler vertritt die Stilrichtung des „Bioismus“ oder „Bio-Futurismus“ und ist inspiriert von den jüngsten Erkenntnissen der Synthetischen Biologie. Er präsentiert im Italien-Oval des Goethe-Museums eine erdachte Konstruktion, die an eine organische Form erinnert: eine luftige, transparente, sich vielfältig spiegelnde Ausfaserung, die den Museumsraum erkundet und einzelne farbige Blüten in ihn ausstreckt. Die filigrane Installation aus Acrylglas und Acrylfarbe stellt auch ungeahnte neue Verknüpfungen zu Exponaten der Dauerausstellung her.

      Aljoscha - Urpflanze
    • Aljoscha: (eine Biologie des Glücks)

      • 85 páginas
      • 3 horas de lectura

      Durch einen großen Raum schweben scheinbar schwerelose Teile aus rosa pigmentiertem Acrylglas. Der Künstler Aljoscha hat diese beeindruckende, raumgreifende Installation in der ehemaligen Montagehalle des Kunstraum Dornbirn geschaffen. Aljoscha führt in seinen Arbeiten die Stränge von Wissenschaft, Kunst und Philosophie zusammen, er ist als Künstler ein Wissenschaftler, der in seinen Werken noch unbekannte Refugien erforscht. Er selbst bezeichnet sich und seine Kunst als Biofuturismus oder Bioism: „Bioism ist mein persönliches Statement und Manifest. Die ästhetischen Merkmale des Bioismus lösen zwar eine Flut an Assoziationen im Bereich der Natur, Biologie und Organik aus, besitzen jedoch keine konkreten Vorbilder in der Umwelt. Denn es handelt sich um eine konzeptuelle und gestalterische Neuschöpfung ebenso wie um eine biofuturistische Neukunstausrichtung. Der Bioismus dient als utopisches Modell von neuartigen, erdachten Lebensformen. Hier wird ‚die Erfindung von der Form als Wesen’ manifestiert, womit nicht nur neue, auratische und singuläre Ästhetiken, sondern eine vollkommen neue zukunftsweisende Gesamtidentität erschaffen wird.“ (Aljoscha in einem Gespräch) „Eine Biologie des Glücks“ nennt er seinen Organismus, ein „Glücks- und Schönheitsmanifest als Gegenmittel für unser von Ängsten und Phobien beherrschtes Dasein“.

      Aljoscha: (eine Biologie des Glücks)