Im Wettbewerb der Volkswirtschaften ist die Governance von Innovation und Wissenstransfer ein zentraler Faktor. Michael Ortiz vergleicht für die Automobilbranche und die Biotechnologie, wie die Innovationsregime in Deutschland, Großbritannien und Spanien gestaltet werden. Er liefert damit wichtige Erkenntnisse zu den Gründen für ökonomische Erfolge und Misserfolge in den betrachteten Ländern und Regionen.
Acceptance and Design Factors of a Heuristic Model
In the context of the (digital) transformation of economy and society, the technology acceptance of the population is increasingly influenced by a perceived loss of control through new technologies. Loss of control is defined in this volume as a multi-causal, multi-modal and cyclical process of transition of control and conceptually brought together in a multi-dimensional heuristic model. The results of a first quantitative-empirical analysis for Baden-Württemberg based on this model confirm that loss of control is a central factor influencing technology acceptance, but is perceived differently by different socio-demographic groups.
Akzeptanz- und Gestaltungsfaktoren eines heuristischen Modells
112 páginas
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Der Band untersucht, wie der wahrgenommene Kontrollverlust durch neue Technologien die Akzeptanz dieser Technologien in der Bevölkerung beeinflusst. Kontrollverlust wird als ein komplexer, mehrdimensionaler Prozess dargestellt, der in einem heuristischen Modell zusammengeführt wird. Eine empirische Analyse in Baden-Württemberg zeigt, dass Kontrollverlust ein entscheidender Faktor für die Technologieakzeptanz ist, wobei unterschiedliche soziodemographische Gruppen diesen Verlust unterschiedlich wahrnehmen. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Dynamik der digitalen Transformation.
Unternehmen in Baden-Württemberg im Wandel von Märkten und Arbeitswelten
Immer kürzere Innovationszyklen, demographischer Wandel und die Digitalisierung von Geschäftsmodellen haben das Thema Unternehmenskompetenzen zunehmend in den Fokus gerückt. Eine fundierte Analyse dieser Kompetenzen und die strategische Entwicklung sind in dynamischen Marktumfeldern entscheidend, sowohl für Unternehmen als auch für Beratungen. Diese Beratungen sind gefordert, Unternehmen beim Kompetenzmanagement zu unterstützen, um nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und gleichzeitig eigene Beratungskompetenzen auszubauen. Die dritte Steinbeis Consulting Studie untersucht die Unternehmenskompetenzen der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg auf Basis von UKC-Research. Dr. Michael Ortiz und Dr. Marlene Gottwald präsentieren ein differenziertes Bild der Kompetenzprofile und identifizieren Stärken sowie Herausforderungen. Besonderes Augenmerk legen die Autoren auf Kompetenzmuster in den Bereichen digitale Transformation, Fachkräftesicherung, Mitarbeiterqualifizierung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Daraus leiten sie spezifische Handlungsempfehlungen für Unternehmen und die Politik ab.
Die zweite Steinbeis Consulting Studie „Organisationale Fähigkeiten und ganzheitliche Kompetenzmessung“ stellt erste Ergebnisse des Projektes „Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck“ vor. Dr. Michael Ortiz und Katharina Maurer greifen mit ihrer Studie ein Thema auf, das aktuell eine neue, tiefgehende und breite Dynamik im Bereich der Beratung und des Managements entwickelt und von Steinbeis verstärkt im Rahmen des Steinbeis Consulting Forums bearbeitet wird. Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines eigenen Tools für Berater zur Erfassung und Analyse von Unternehmenskompetenzen, das ganzheitlich in seinem Ansatz, fundiert in seinen Methoden und einfach in der Anwendung ist und somit insbesondere in Beratungen eingesetzt werden kann. Aber auch Unternehmer können und sollen dieses Werkzeug für eine erste Unternehmensanalyse anwenden. Mit dem Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck ist im Rahmen einer Steinbeis Consulting Group ein solches Instrument entstanden, das diesen Kriterien entspricht. Die vorliegende Studie diskutiert die wesentlichen Meilensteine des Projektes, die zentralen Elemente des konzeptionellen Ansatzes, sowie den methodischen Hintergrund des Steinbeis Unternehmens-Kompetenzchecks. Sie stellt darüber hinaus die Ergebnisse zweier Pretest-Phasen und einer aktuellen empirischen Studie mit dem Check vor, die erste Einblicke in die praktische Anwendung und Leistungsfähigkeit des Instruments geben.