Red Hourglass
Lives of the Predators
Gordon Grice profundiza en los aspectos más oscuros de la biología y el mundo natural, explorando la fascinación de la humanidad por los depredadores y las criaturas de sangre fría. Su escritura ilumina las vulnerabilidades a menudo pasadas por alto y la letalidad inherente de estos seres. La prosa de Grice es incisiva y precisa, descubriendo intrincadas relaciones interespecies y examinando los impulsores biológicos y psicológicos que dan forma a nuestra percepción del peligro y la mortalidad.


Lives of the Predators
Aus dem Leben von Spinnen, Klapperschlangen und anderen Kuscheltieren
Die Familie des Gordon Grice muß Nerven wie Drahtseile haben oder ihn sehr lieben. Nicht nur, daß sie mit ihm kreuz und quer durch Amerika zieht und bevorzugt in Gegenden lebt, in denen die nächsten Nachbarn sich als Schwarze Witwen, Gottesanbeterinnen oder Giftschlangen entpuppen. Nein, diese netten Geschöpfe Gottes werden auch als Hausbewohner geschätzt, zwar einigermaßen sicher aufgehoben in Terrarien oder Einmachgläsern, aber diese können bei Unachtsamkeit auch mal zu Bruch gehen, und dann heißt es beherzt zupacken. Grice erweist sich als genauer Beobachter und witziger Führer durch eine Welt, in der Sex in Kannibalismus endet, Spinnen geduldig auf der Lauer liegen, um dann um so gnadenloser über ihre oft größeren und stärkeren Opfer herzufallen und sie mit Gift zu lähmen, und Hunderte von Klapperschlangen sich wohlig in trockenen Brunnen aneinanderkuscheln, um gesund und tatkräftig über den Winter zu kommen. Der Autor schafft es, mit diesem kurzweiligen Buch den unerschrockenen Leser zu unterhalten und der eher Zurückhaltende überwindet schnell seine Furcht und läßt sich von den präzisen und oft komischen Beschreibungen gern fesseln, im Wissen, daß diese Tiere ganz weit weg auf einem anderen Kontinent leben und er hier beruhigt barfuß über eine Wiese hüpfen kann. Oder vielleicht doch nicht?