Der qualvolle Krebstod des Vaters, für die Klinik ein alltäglicher Sterbefall, stürzt den Sohn in eine Krise. Er begreift, daß die jahrelang vertiefte Entfremdung zwischen ihm und dem Vater mit dessen Tod unwiderrufbar geworden ist. Das wird zum Anlaß einer autobiographischen Erzählung von überzeugender Authentizität. Sie handelt nicht nur vom Sterben des Vaters, sie ist zugleich das Protokoll einer gestörten Vater-Sohn-Beziehung, symptomatisch für viele Intellektuelle, die sich in den 60er Jahren von der Generation ihrer Väter lossagten. Das Buch ist ein erschütternder Abschied vom Vater und ein Eingeständnis verdrängter Liebe.
Paul Kersten Libros
23 de junio de 1943 – 15 de mayo de 2020





Kindheitsgeschichten
- 267 páginas
- 10 horas de lectura
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