Heigolander Hoigelbeer
Schwabische Gedichte zwischen Hugelland und Donauried
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Schwabische Gedichte zwischen Hugelland und Donauried
Klosterarbeiten sind eindrucksvolle Zeugnisse religiösen Fühlens, Denkens und Erlebens. Mit tiefer Frömmigkeit und großem handwerklichem Geschick entstanden sie vor allem in Frauenklöstern. Klosterarbeiten sind zarte Krüll- und Schnittarbeiten aus Papier, oft ergänzt durch Stickereien. Sie bilden kostbare Reliquienfassungen, Altartafeln oder geschmückte Wachsfiguren. Dieser Band stellt nahezu alle Arten von Klosterarbeiten vor, zusammen mit den verwendeten Materialien und den angewandten Techniken in Bild, Zeichnung und Text vor. Die hier gezeigten Beispiele sind alle von Martha Sailer in Lauterbach, Kreis Dillingen a. d. Donau, geschaffen. Mit bewundernswertem Können und viel Verständnis ahmte sie nicht nur alte Klosterarbeiten nach, sondern gestaltete kreativ und doch der Tradition verbunden neue Kunstwerke. Martha Sailer (1940-2008) war eine Meisterin der religiösen Kleinkunst.
Gedichte
Alois Sailer ist im schwäbischen Donauried tief verwurzelt. Mit dem Wort hat er ein Leben lang erfolgreich für den Erhalt der einzigartigen Natur und Kulturlandschaft gekämpft. »Wildgäs und Singschwäne« ist Sailers fünfter Gedichtband. In den sowohl in Mundart wie auch auf Hochdeutsch verfassten Versen beschreibt er Land und Leute, die Jahreszeiten, das Verhalten und Wesen der Tiere sowie christliche Gebräuche seiner Heimat. Mit einem Geleitwort von Dr. Hans Frei.
Täglich werden wir von einer Fülle an Bildern überflutet, es gibt ständig Informationen, die wir häufig als einen Haufen im Alltag hinter uns herschleppen. Wer dem entgehen will, braucht nur in die Gedichte von Alois Sailer abzutauchen. Schon die geniale, lautmalerische Mundart des Schwäbischen in geschriebenes Wort zu artikulieren und dieses dann im Geiste oder laut auszusprechen, lässt die Flut des Alltags vergessen und in die schöne Landschaft eintauchen. Dialektdichtung will gelernt sein und jedes Gedicht ist ein Stück Leben.
Schwäbische Gedichte zwischen Hügelland und Donauried
Eine leichte Selbstironie kennzeichnet diesen Band aus der Trilogie der schwäbischen Mundartdichtung von Alois Sailer. Alles, was das Leben auf dem Land im Laufe des Jahres bestimmt, ist hier zu lesen. Ob es die Jahreszeiten sind, die jeweiligen Gebräuche und Festtage, alles wird in der Sprache der Dialektpoesie festgehalten. Hier sind auch Gedanken zum Schwäbisch-Sein zu finden und ebenso etwas zum Verhältnis zwischen Schwaben und Bayern. Der Blick über uns und unsere Umwelt hinaus, den Alois Sailer uns bietet, ist vielfältig und sinnierend, ein echter Begleiter. Mit schönen, detaillierten Zeichnungen.