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Batya Horn

    Schreibrituale
    Leidenschafften
    Pedanten & Chaoten. Eine Anthologie
    • Die Anthologie, inspiriert von Andreas Okopenko, ist die vierte Sammlung der 'Edition Splitter' und beleuchtet existenzielle Befindlichkeiten im 21. Jahrhundert. Über dreihundert Einsendungen zeigen, wie Chaos und Ordnung in der Lebensgestaltung ineinander übergehen. Die Beiträge bieten diverse Perspektiven und laden zur Reflexion über persönliche Einstellungen ein.

      Pedanten & Chaoten. Eine Anthologie
    • Leidenschafften

      Eine Anthologie

      In der Welt sein heißt, in der einen oder anderen Weise an Leidenschaften angeschlossen zu sein. Werleidenschaftlich ist, weiß um den Tod und weiß umso mehr, als er nicht tot ist. Schon in der Antike drängte das Treiben der Triebe in die Sichtbarkeit und heute sind wenige Dinge so geheimnislos wie die Sexualität.

      Leidenschafften
    • Schreibrituale

      Eine Anthologie

      • 144 páginas
      • 6 horas de lectura

      Wie bei allen Ritualen spielt der Ablauf eine wesentliche Rolle ... Einmal begonnen zu schreiben, kennzeichnet ein symptomatisch Abermaliges den Vorgang. Es ist ein ständiges Beginnen in allen Sätzen, ein wiederholendes Lesen von Anfang an, ein Wiederholen der Sätze in jedem Satz, ein Aufschließen nicht nur der Gedanken, sondern des Ganzen im Einzelnen, ein Betonen der Gestalt. Ich nenne dies die Sprachgestalt, welche für jeden Text und Inhalt eigens zu verdichten ist, sich vom ersten Satz an in die Sätze eingraben muß, sich wie eine Spur durch den Text zu ziehen hat ... Es ist der stete Versuch, in die Gleichzeitigkeit der Gedanken und der Sprache einzudringen ... Wie schwer ist Schreiben: es trübt die Augen, quetscht die Nieren und bringt zugleich allen Gliedern Qual. Drei Finger schreiben, aber der ganze Körper leidet ..."

      Schreibrituale