La hora azul
- 272 páginas
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Alonso Cueto es reconocido como uno de los escritores peruanos más significativos de la era posterior al boom. Su obra profundiza en los aspectos más oscuros de la psique humana, explorando temas como la crueldad, la venganza y la culpa, que él cree que impregnan todos los aspectos de la vida. El enfoque literario de Cueto, respaldado por destacadas figuras literarias, ofrece a los lectores una exploración profunda de las condiciones humanas extremas. Investiga estas zonas sombrías para comprender los confines de la experiencia humana.




Finding love in a city of certain kinds and customs can be a cruel exercise. In his usual erotic gymnastics, Gustavo expected to find everything but happiness in a lover. Lali, his wife, can tolerate certain adventures as long as they do not break the marital routine of a high society couple. While each one of them makes the necessary bets to achieve what he wants, it will be inevitable to transgress the thin line that divides happiness from misfortune, as a reminder that giving in to the demands of our personality is also a way of configuring our destiny. Alonso Cueto has written a vibrant novel about desires under the premise that all emotional search is also a police narrative. In this case, the detective is called Sonia and the interrogations take place in a violent city in which love can be a liquidated merchandise to the highest bidder, or also, a ghost that never stops snooping in the rooms of memory.
Was verbindet nach vielen Jahren noch zwei Frauen, die in der Schulzeit miteinander befreundet waren - wenn auch nur heimlich, da die eine der beiden so dick war, dass die andere sich nicht mit ihr auf offener Straße zeigen wollte. Wie gehen sie mit den Verletzungen und Schuldgefühlen um, die sich in all den Jahren angestaut haben? Als Verónica nach fünfundzwanzig Jahren ihrer alten Klassenkameradin Rebeca zufällig wiederbegegnet, ist ihr erster Impuls zu fliehen. Doch scheint es in Lima keinen Ort mehr zu geben, an dem Rebeca nicht auftaucht, und auch Verónicas Gedanken kreisen obsessiv um die Freundin. Ein Tanz zwischen Anziehung und Abstoßung beginnt, in dessen Verlauf Rebeca zeitweise die bedrohlichen Züge einer kalten Psychopathin annimmt. Doch auch das zutiefst einsame, gedemütigte Mädchen scheint in ihr auf. Alonso Cueto erzählt in diesem spannenden, psychologisch feingezeichneten Roman von den Nöten einer Frau, die zeitlebens als Außenseiterin stigmatisiert wurde, und stellt ihr die Gewissensbisse einer anderen entgegen, die nicht den Mut hatte, sich zu ihr zu bekennen. In knappen, prägnanten Sätzen und meisterhaften Dialogen zeichnet er das eindrückliche Porträt einer Gesellschaft, die sich dem Körperkult und der Konformität verschrieben hat.