Raquel de Queirósová fue una pionera de la prosa social brasileña, centrando a menudo sus obras en el realismo y la cruda representación de la lucha de la gente común contra las fuerzas naturales y la pobreza. Su carrera literaria comenzó a los veinte años con una novela que obtuvo una repercusión inesperada y profunda, lanzándola como una autora que se adentraba en temas sociales. Más allá de su extensa producción novelística, también demostró su versatilidad a través de sus contribuciones a cuentos, obras de teatro y crítica literaria. Su escritura se caracteriza por un profundo realismo y una representación empática de los destinos humanos.
Brasilien im 19. Jahrhundert: Von einer festungsartigen Fazenda aus lenkt die unerschrockene Maria, die schon früh für sich selbst zu kämpfen gelernt hat, eine Reihe von Banditen, die ihr treu ergeben sind. Marias Liebe zu einem Verräter wird ihr beinahe zum Verhängnis.
Ein Sternbild der südlichen Hemisphäre heißt 'Die drei Marias'. Und von diesem haben auch die drei Freundinnen Maria Augusta, Maria Gloria und Maria Jose ihren Spitznamen. Maria Augusta, genannt Guta, schildert den Beginn ihrer Freundschaft in der Abgeschiedenheit einer Klosterschule im Nordosten Brasiliens und ihre schwärmerische Sehnsucht nach der Welt draußen, der Freiheit. Sie sehnen sich nach Glück, Liebe und einem erfüllten, unabhängigen Dasein. Aber nach der mittleren Reife endlich selbständig, gehen die drei Freundinnen sehr unterschiedliche Wege... Maßgeblich ist dieser stark autobiographisch gefärbte Roman von der Landschaft des Sertao geprägt. Dort ist Guta geboren, und dorthin wird sie am Ende ihres Ausfluges in das Leben auch wieder zurückkehren.