Set against the backdrop of Berlin in 1989, the story follows Alexander Simsar as he reflects on his life during its final moments. With dark humor and wit, he imagines a monument that embodies a utopian vision, embracing the diverse layers of humanity, including various religions and belief systems. This absurdist narrative explores themes of unity and the search for common ground amidst stark differences, offering a thought-provoking commentary on the human experience just before a significant historical shift.
Ende 1989, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer, hat Alexander Simsar, Nachkomme mazedonischer Fassadenmeister, einen Traum. Nach einem Sturz von über 50 Metern auf einer Berliner Baustelle kehrt er in seine Heimat zurück, um ein Bauwerk zu errichten, das die Menschheit versöhnen soll. Mit wohlwollender Unterstützung von höchster Stelle entsteht seine „Wiege der Welt“ auf einer Bergkuppe mit Blick auf den Ohridsee und den Prespasee. Doch unerwartete Schwierigkeiten treten auf, und beim Richtfest kommt es zu einem fatalen Eklat. Der Roman verwebt Realität und Traum im Stil des magischen Realismus und ist eine Hommage an den menschlichen Optimismus. Er strebt an, das Unsichtbare sichtbar zu machen und ein Wunder zu schaffen, das Ästhetik und Natur verbindet. Durch eine Mischung aus Schwermut, Ironie und humoristischer Inspiration entsteht eine Distanz zu den Ereignissen, die das Unmögliche möglich macht und das Irreale real erscheinen lässt. Der Autor präsentiert eine neue Utopie und einen neuen Kosmopolitismus, als würde alles im Sinne Schopenhauers auf uns warten. Der Roman ist eine lyrische, humorvolle und zärtliche Erzählung über den idealistischen Kampf eines mazedonischen Architekten, der in einer Welt ohne Utopien gegen internationale Intrigen antritt.