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Elisa Asenbaum

    Nie als allein
    Interirdisch
    Einfaltung
    • Einfaltung

      Eine philosophische Fiktion

      Bei dem Umbau einer alten Villa steht der Architekt Roman vor einer Unglaublichkeit: Ohne äußeres Zutun scheint sich das Innenleben des Hauses nächtens selbst umzustrukturieren. Das Entgleiten der Kontrolle stürzt ihn in einen irrwitzigen Strudel ungewollten Handelns. Im Zuge der humorvoll erzählten Geschichte, in deren Kern das Mysterium der Materie steht, vollzieht der Protagonist eine innere Wandlung. Philosophische Aspekte wie die Trennung von Geist und Körper oder das Verhältnis von Materialismus und Metaphysik klingen an und werden mit den drängenden sozialen und ökologischen Fragen der Gegenwart verknüpft. Subtil und provokant unterläuft Elisa Asenbaum dabei gängige Moden und Tabuisierungen und entlarvt die Ambivalenzen der gesellschaftlichen Moral.

      Einfaltung
    • Der lyrische Band besteht aus drei Strängen, die ein Wechselspiel zwischen Literarischem, Wissenschaftlichem und Künstlerischem schaffen. Der Band verwebt diese drei Stränge assoziativ miteinander. Das Wort interirdisch verweist auf den stetigen Wandlungsprozess, den der Kosmos, Materie, die Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen durchlaufen. Die Gedichte zu Beginn des Bandes kreisen um kosmische Prozesse, aus denen Alles, so auch wir, entstanden sind. Lyrische Momentaufnahmen spiegeln Gedanken zu Seinsformen verschiedener Art und deren Ausformungen bis hin zu menschlichem Denken und Grenzsetzungen.

      Interirdisch
    • Nie als allein

      Phänomen Dialog & lyrische Interferenzen

      • 194 páginas
      • 7 horas de lectura

      Das außergewöhnliche Buch lädt zu einem literarischen Experiment ein, das die fluiden Aspekte des menschlichen Ichs beleuchtet. Inspiriert von philosophischen und naturwissenschaftlichen Ansätzen, untersucht die Autorin Elisa Asenbaum die dynamische Wechselwirkung zwischen Ich und Du, bewusst abweichend vom neoliberalen Verständnis des Individuums. Sechs Autor:innen – Thomas Ballhausen, Patricia Brooks, Semier Insayif, Ilse Kilic, Eleonore Weber und Herbert J. Wimmer – beteiligen sich an einem lyrischen Dialog ohne thematische Vorgaben. In diesem offenen Austausch entstehen überraschende lyrische Passagen, die zeigen, wie sich das Ich im Dialog wandelt und neue Facetten freisetzt. Die Autor:innen loten die Grenzen und Potenziale des poetischen Dialogs aus, wobei ein Drittes entsteht, das im Prozess des Dialogs erwächst. Harald Hofer beleuchtet Berührungspunkte des Dialogs aus philosophischer, physikalischer und mathematischer Sicht und erweitert die thematische Breite des Bandes. Denk-Verwurzelungen, Konzepte wie Subjekt und Ich sowie Sphären der Sprache stehen im Brennpunkt. Renate Resch analysiert die sechs poetischen Dialoge und bietet Einblicke in stilistische und thematische Einflüsse zwischen den Partner:innen. Sechs grafische Bildwerke von Asenbaum ergänzen die lyrischen Beiträge. Das Werk stellt den Wert von Kooperation, Dialog und kreativer Offenheit in den Vordergrund.

      Nie als allein