"Ein verbummelter Student" ist ein autobiographisch geprägtes Werk von Gustav Sack (1885-1916), einem heute fast vergessenen, frühexpressionistischen Autor. Es wird das Leben von Erich, dem "verbummelten Studenten", erzählt. Neben seinen naturwissenschaftlichen Studien versucht er sich auch an (von Nietzsche beeinflußten) philosophischen Überlegungen über die Natur des Menschen und der Welt. Daran scheitert er. Die "erkenntnistheoretischen Hilflosigkeiten Erichs" (Gustav Sack) prägen seine Liebesbeziehung mit Loo, der Tochter eines reichen Gutsbesitzers, und sein weiteres Leben. "Alles Erleben wird schließlich nur Bestätigung und Gleichnis für die inneren Vorgänge; es ist tragische Notwendigkeit, daß Glück und Dasein schließlich als unwesentlich zerstieben. Das Ergebnis ist ungeheure Einsamkeit" (Hans W. Fischer, Herausgeber des erst postum erschienenen Werkes). (Zusammenfassung von Rainer)
Gustav Sack Orden de los libros
28 de octubre de 1885 – 5 de diciembre de 1916


- 1987
- 1985
Almanach der Vergessenen
- 172 páginas
- 7 horas de lectura
German