Germain, cuarenta y cinco años, casi analfabeto, hijo poco querido y escolar humillado, desconfía de los que han estudiado, de los libros y de las palabras difíciles. Pero una tarde conoce a Margueritte, una vieja dama que comparte su mismo pasatiempo: contar pájaros. Margueritte es una mujer culta, que le propone leer un libro en voz alta. Germain acepta y así descubre el mundo de los libros, de la magia de la lectura y de las tardes con Margueritte.
Zum Leben ist es nie zu spät
An die Ursachen kann er sich nicht erinnern. Er weiß nur, er ist in die Seine gefallen und hat sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass er wochenlang ans Krankenhausbett gefesselt sein wird. Ein Albtraum für den menschenscheuen Griesgram Jean-Pierre! Denn ständig platzen die unterschiedlichsten Menschen ungebeten in sein Krankenzimmer: die 14-jährige Maëva, der junge Polizist Maxime oder Camille, der Student, der ihn aus dem Fluss gefischt hat. Dabei sind es gerade diese Störfaktoren, die Jean-Pierre helfen, wieder gesund zu werden – und die seine Misanthropie aus den Angeln heben.
Das Leben ist kein leichter Tanz ... ... doch es liegt an uns, welche Musik wir dazu spielen. Berührend und »très français« sind die 14 Geschichten von SPIEGEL-Bestsellerautorin Marie-Sabine Roger. Da geht es um Léonard und Eliette, die Verwandtenbesuch erwarten, um ein Findelkätzchen, das für die Verwandlung seiner schüchternen Besitzerin sorgt, und um eine Hundertjährige, die einem Bürgermeister ein völlig neues Image verschafft. Mit Leichtigkeit, Herz und Humor erzählt die Autorin von den Wunderlichkeiten des Lebens, von Ein- und Zweisamkeit. Und nicht zuletzt vom Glück.
Mieux qu'une fresque sociale, ce roman réinvente la solidarité et l'amitié avec un rythme déluré. Marie-Sabine Roger, romancière et nouvelliste, s'inspire des fractures de notre société tout en bannissant l'angélisme. Elle dépoussière les formules et renouvelle les mots, offrant une vision poétique de la grisaille. Après "Bienvenue chez les Ch'tis", elle nous livre sa vision du nord de la France. Au début, le langage argotique et les onomatopées peuvent dérouter, tout comme la crainte d'une avalanche de bons sentiments. Cependant, Roger réussit à doser tendresse et férocité, à l'instar de "Mammuth" de Benoît Delépine et Gustave Kervern. Les personnages, pittoresques et bien réussis, rendent cette comédie douce-amère de crise attachante. Roger dresse un portrait plein d'espoir de quelques paumés de province, confirmant son talent de conteuse. À 52 ans, l'auteure de "La Tête en friche" a un don pour trouver le ton juste. Rien ne sonne faux dans ce tableau humoristique des Français moyens, des dialogues désabusés des jeunes aux soumissions des adultes. L'univers de terre grise, d'entrepôts et de lotissements est illuminé par sa lumière captivante.
»Das Glück wird sich wenden, das heißt es wird mir endlich lachen, statt mich mit verschränkten Armen zu ignorieren.« Harmonies Leben ist alles andere als harmonisch. Die junge Frau hat Tourette, ihre vulgären Ausbrüche machen ihr das Leben schwer. Doch sie hat sich vorgenommen, sich aus der Abhängigkeit von ihrem Freund zu befreien und sich endlich einen Job zu suchen. So begegnet sie der ängstlichen älteren Dame Fleur, die außer ihrem russischen Therapeuten und ihrem übergewichtigen Hündchen jedem misstraut. Nichts spricht dafür, dass aus den beiden Freundinnen werden könnten. Doch als Fleur Harmonie versehentlich den Arm bricht, geschieht genau das. Gemeinsam entdecken sie die Welt, den Stepptanz und ein selbstbestimmtes, lustvolles Leben. Ein warmherziger, humorvoller Roman über die Macht der Freundschaft und das Geschenk gegenseitiger Toleranz.
Merlin ist Autor einer erfolgreichen Comic-Reihe. Mit seiner Frau Prune und dem Kater Pantoffel bezieht er ein Traumhaus auf dem Land. Zwar gibt es nach elf Uhr vormittags kein warmes Wasser, und der Klempner Herr Tjalsodann lässt sich nicht blicken, aber davon abgesehen ist ihr Glück perfekt. Bis eines Tages Merlins bester Freund Laurent stirbt, Vorbild für seinen Comic-Helden Wild Oregon. Laurents letzter Wunsch: Wild Oregon soll im nächsten Band endlich die Liebe seines Lebens finden und es bitte nicht – wie er selbst – verbocken. Doch Merlin will die Arbeit einfach nicht gelingen: Laurents hinterlistige Katze Zirrhose sorgt für Unruhe im Haus, vor allem aber will Merlin ohne Laurent einfach nichts einfallen. Ihm fehlt jegliche Inspiration – bis Laurents Onkel Albert mit 94 Jahren seinen zweiten Frühling erlebt und sich verliebt. Langsam geht Merlin auf, dass er sich ganz falsche Vorstellungen von der wahren Liebe gemacht hat …
Es ist Mortimers 36. Geburtstag, und er wird sterben. So wie alle Männer aus seiner Familie mit 36 gestorben sind. Doch als Mortimer abends immer noch lebt, wird ihm klar: Der Fluch hat ihn verschont. Doch was nun? Sein Job und seine Wohnung sind gekündigt, und bisher hat er keine Ziele oder Ambitionen gehabt. Plötzlich muss er lernen zu leben! Dabei helfen ihm Paquita und Nassardine vom Crêpe-Stand an der Ecke. Und zum Glück ist da auch noch Jasmine, die manchmal auf Parkbänken sitzt und weint, damit es den Menschen besser geht ... Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte über den Sinn des Lebens.
Allongé dans son lit en costume noir, ce matin du 15 février, Mortimer Decime attend son anniversaire : il aura 36 ans à 11 heures du matin. Il attend plutôt sa mort, car depuis son arrière-grand-père, tous les hommes de sa famille sont décédés le jour de leur 36e anniversaire. Malédiction familiale ? La poisse serait-elle héréditaire, comme les oreilles décollées ? Quand ce destin funeste pèse sur vous depuis la naissance, cela n'incite pas à faire des projets, comme se marier, engendrer, s'engager avec énergie dans la vie professionnelle ou même tomber amoureux. A quoi bon ? Mortimer s'est donc laissé vivre, modestement et sans ambition, jusqu'à ce dernier anniversaire. En prévision, il a même démissionné de son travail, mis fin au bail de son appartement et vendu sa voiture... Mais le sort lui joue un drôle de tour. Car ce 15 février à 11h, Mortimer ne meurt pas. Pour son malheur, le voici en pleine santé, sans travail et sans appart... et il va lui falloir désormais vivre vraiment, sans connaître l'heure de sa mort, comme tout un chacun, en somme !
Seitdem Laurence zusammen mit ihrem kleinen Sohn Nono seinen gewalttätigen Stiefvater verlassen hat, leben die beiden in einem Pappkarton mit der Aufschrift ”Attention fragiles“ an einem Bahnhof. So gut wie möglich versuchen sie ein normales Leben zu führen. Am Bahnhof ist auch der blinde Nel häufig anzutreffen. Sein Äußeres (blaue Haare und Sonnenbrille) fällt auf, offensiv geht er mit seiner Behinderung um. Das wiederum gefällt Cécile, einem jungen Mädchen, das neu in seine Clique kommt. Auf dem Weg zum Lycée läuft Nel jeden Tag mit seinem Hund an dem Bahnhof vorbei, wo Laurence und Nono leben. So kreuzen sich die Wege verschiedener Personen, die auf unterschiedliche Weise Außenseiter der Gesellschaft sind.
La souris des dents est triste. Depuis que les enfants mangent trop de bonbons et ont des caries, sa maison construite à l'aide des dents qu'elle récupère est pleine de courants d'air.... Comment faire pour y remédier ?