Gedanken für den Tag 2016
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Die geistige Galvanoplastik und die Zukunft der Menschheit
Man muß nicht glauben, dass jemand auf allen Ebenen der unsichtbaren Welt Zutritt hat, nur weil er mediale Fähigkeiten besitzt. Nein, er wird nur das sehen, was seinem Bewußtseinszustand, seinen Gedanken und seinen Gefühlen entspricht. Die Hellsichtigkeit eines Menschen hängt von seinem Entwicklungsstand ab. Wer in den niederen Regionen der Astralebene herumirrt, wird nur Wesen treffen, die diese Regionen bevölkern, und er wird leiden. Wenn ihr euch mit den himmlischen Wesenheiten, mit der göttlichen Herrlichkeit verbinden wollt, müßt ihr euch reinigen, euer Bewußtsein erweitern und für das höchste Ideal die Brüderlichkeit unter den Menschen und das Reich Gottes. Dann wird eure Ausstrahlung reiner, eure Schwingung feinstofflicher und die lichtvollen Geister werden euch aufsuchen.Omraam Mikhaël Aïvanhov
Man darf nicht erwarten, hier ein Handbuch der Astrologie vorzufinden. Der Tierkreis, wie ihn uns Omraam Mikhaël Aïvanhov präsentiert, ist jenes Buch der Bücher, in dem alles geschrieben steht. Die Tierkreiszeichen und Planeten bilden eine Art Hieroglyphen, d.h. eine heilige Schrift, deren Aufschlüsselung uns die Schöpfung der Welt und des Menschen, ihre gemeinsame Entwicklung sowie die Gleichartigkeit ihrer Struktur enthüllt. Und jeder Mensch, der seiner Zugehörigkeit zum Weltall bewusst ist, fühlt, wie sich ihm die Notwendigkeit einer inneren Arbeit aufdrängt, um schließlich die kosmische Ordnung in sich selbst wiederzufinden, die der Tierkreis perfekt symbolisiert.
Wer glaubt, die Stille spiegle nichts anderes als die Einöde wieder, die Leere, das Ausbleiben jeder Aktivität, jedes Schaffens, mit einem Wort das Nichts, täuscht sich sehr! Stille ist nicht immer gleich Stille, allgemein gesprochen gibt es zweierlei Stille; die Stille des Todes und die des höheren Lebens. Eben diese Stille des höheren Lebens sollte man begreifen und von ihr ist hier die Rede. Diese Stille hat mit Trägheit nichts zu tun; sie ist im Gegenteil ein Schaffen, eine intensive Tätigkeit, die sich in tiefer Harmonie abspielt. Diese Stille stellt auch keine Leere, keinen Mangel dar, sondern eine Fülle, eine ähnliche Fülle, die zwei einander tief liebende Menschen spüren: diese erlebte Liebe ist so tief dass sie sie weder durch Gesten noch Worte veranschaulichen können. Die Stille ist eine Eigenschaft des Innenlebens.
"There exists a world of harmony, an eternal world from which the infinite multiplicity of forms, colors, sounds, perfumes, and flavors has emerged... Those who manage to approach this world experience sensations of such richness and intensity that they desire nothing else. It is something indescribable, almost unbearable. When one connects with this harmony, one understands how the universe lives, how it vibrates, what its structure is, and what its destiny is. People imagine that to discover the secrets of creation, one must investigate, study, and read. No, to know the universe, one must learn to vibrate in unison with it through the organs of spiritual knowledge: the solar plexus, the Hara center, the aura... All the power of the spiritualist lies in their will to harmonize with the universal body, to reach the summit, and to live the cosmic life."
Der Mensch ähnelt einem Baum, der dank des Lichts der spirituellen Sonne die rohe Säfte, seine instinktiven Neigungen, in ausgearbeitete Säfte verwandeln kann, die die Blumen und Früchte seiner Seele und seines Geistes nähren. Wie oft erlauben es die Kräfte des Bösen, die Kräfte des Guten umzuleiten, um ihren eigenen Zielen zu dienen! Warum sollte das Gute dann nicht das Recht haben, die Kräfte des Bösen zu nehmen, um sie zu transformieren und einem hohen Ideal zu dienen? Es hat nicht nur das Recht dazu, sondern sogar die Pflicht.