Isaak Ėmmanuilovič Babelʹ Libros






In den Jahren 1920/21 zog der aus Odessa stammende jüdische Schriftsteller Isaak Babel mit der berüchtigten Kavallerie der Roten Armee in den Polnisch-Sowjetischen Krieg, um als Korrespondent von den Ereignissen zu berichten. Sein Erzählzyklus »Die Reiterarmee«, der 1926 auf Grundlage seines Tagebuchs erschien, machte ihn mit seiner schonungslosen Darstellung in den Augen einiger Militärkommandanten und Schriftsteller zum Feind der neuen Sowjetmacht; 1940 wurde Babel hingerichtet. Mit der Verbindung von äußerster Formstrenge und expressionistischen Bildern schuf Isaak Babel eine neue literarische Ausdrucksform. Anlässlich des 100. Geburtstags Babels legte Peter Urban eine neue Übersetzung vor, die erstmals den vollständigen, unzensierten Text übertrug. Das Buch enthält neben den Erzählungen im Anhang journalistische Arbeiten Isaak Babels aus dem »Roten Kavalleristen«, Skizzen und Entwürfe, Bemerkungen zum Stil Babels, ein historisches Stichwort zu General Budjënny u. a. sowie eine editorische Notiz und Anmerkungen. »Das Hauptwerk des wohl größten russischen Schriftstellers unseres Jahrhunderts, den Erzählungsband ›Die Reiterarmee‹ von Isaak Babel, haben wir endlich in einer unzensierten Ausgabe und in einer hervorragenden Übersetzung erhalten. Das Buch ist immer noch aufregend. Immer noch? Manche dieser poetischen Geschichten aus den zwanziger Jahren verstehen wir heute besser als früher.« Marcel Reich-Ranicki
Tagebuch 1920
- 270 páginas
- 10 horas de lectura
In seinem „Tagebuch 1920“ hält Isaak Babel die Schreckenstaten der Roten Armee im Russisch-Polnischen Krieg Tag für Tag fest. Nichts wird vertuscht, nichts beschönigt. Das „Tagebuch“ wurde jahrelang von einer Freundin Babels in Kiev versteckt, die es später Babels Ehefrau übergab. Erst im Zuge der Perestroika konnte es erstmals vollständig publiziert werden.
Einaudi Tascabili: L'Armata a cavallo
- 136 páginas
- 5 horas de lectura
L'armata a cavallo è un'antologia di brevi storie ispirate alla guerra civile e scritte con uno stile che riesce a intrecciare sangue e romanticismo, lirismo e barbarie. Eroi a volte feroci, a volte buffi, i personaggi di Babel' sono tutti esuberanti, uomini vivi, con pregi e colpe che danno vita a una fiumana, una valanga, una tempesta dove tuttavia ciascuno ha il proprio volto, i propri sentimenti, il proprio linguaggio. Con uno stile che cerca di smitizzare la violenza, Babel' mette in luce il rovescio della crudeltà e la forza bruta dei leggendari cosacchi, resttuendo la dimensione umana di coloro che hanno combattuto e sono morti per la rivoluzione.


