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Benjamin v. Stuckrad-Barre

    27 de enero de 1975

    Von Stuckrad-Barre es una voz prominente en la literatura alemana contemporánea, liderando un nuevo movimiento literario que tiende un puente entre el pasado bélico de Alemania y el siglo XXI. Sus primeras obras capturaron el espíritu de la época del amor joven, ambientadas con música popular. Ha perseguido consistentemente proyectos ambiciosos destinados a reflejar "lo que está pasando [en el mundo]", a menudo de maneras poco convencionales. Conocido como el 'chico malo' de la escena literaria alemana, su escritura se caracteriza por un enfoque distintivo para capturar el momento contemporáneo.

    Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen
    Nüchtern am Weltnichtrauchertag
    Auch Deutsche unter den Opfern
    Kein Grund, gleich so rumzuschreien
    Noch wach?
    Panikherz
    • Er wollte zu den Helden, in die rauschhaften Nächte, wo die Musik spielt. Benjamin von Stuckrad-Barre stürzte sich schnell in das Rockstar-Leben, geprägt von Udo Lindenbergs rebellischen Märchenliedern, die ihn verführten und schließlich retteten. Er erlebte den Rockstar-Taumel und den darauffolgenden Absturz: Ruhm, Realitätsverlust und Drogenabhängigkeit. Die Selbstfindung geschah an einem unerwarteten Ort – im mythenumrankten „Chateau Marmont“ in Hollywood, wo Udo ihn hinführte. Was als Rückzug geplant war, wurde zur Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Während um ihn herum der Rausch tobt, bleibt der Erzähler nüchtern und erinnert sich an seine Träume und Helden. Er trifft viele von ihnen wieder, darunter Bret Easton Ellis, Westernhagen und Courtney Love. Auch die Toten, wie Kurt Cobain und Helmut Dietl, werden gegenwärtig. Stuckrad-Barre erzählt nicht nur seine eigene Geschichte, sondern auch die der Popkultur der letzten 20 Jahre. Es ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit und eine Rückkehr aus dem Nebel.

      Panikherz
      3,9
    • Noch wach?

      Roman

      • 384 páginas
      • 14 horas de lectura

      Berlin: Eine junge Frau erzählt von ihrem neuen Job bei einem großen Fernsehsender, von ihrem neuen Chef, ihrem neuen Leben. Sie wirkt glücklich, beseelt, hoffnungsfroh, es klingt gut. Zu gut? In Los Angeles geht derweil eine Welt unter. Ein Mann, der damit prahlt, als Berühmtheit könne man sich gegenüber Frauen alles herausnehmen, wird Präsident der Vereinigten Staaten. Im Garten des legendären „Chateau Marmont“, diesem Nachtspielplatz verwöhnter Hollywood Kids jeden Alters, vertreibt sich eine illustre Bande auf der Flucht vor der Realität die Zeit. Auch der Erzähler ist hier – und Rose McGowan, die Schauspielerin, der man nachsagt, neuerdings irgendwie anstrengend geworden zu sein.  Kurz darauf erschüttert der Weinstein-Skandal Hollywood, und Rose McGowan ist eine der ersten Frauen, die sexuelle Belästigung durch den bis dahin von ganz Hollywood hofierten Filmproduzenten öffentlich gemacht hat. Rose verschwindet, aber sie hinterlässt dem Erzähler eine kryptische Nachricht – oder ist es vielmehr ein Auftrag? Wieso wendet sie sich ausgerechnet an ihn?  Von Hollywood aus verbreitet sich die #MeToo-Bewegung um die ganze Welt. Doch die alten Machtstrukturen sind widerständiger, als man in der ersten Euphorie vielleicht denken mochte.

      Noch wach?
      3,7
    • Kein Grund, gleich so rumzuschreien

      • 320 páginas
      • 12 horas de lectura

      Nach dem Erfolg von ›Alle sind so ernst geworden‹ stellen Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre in ihrem neuen Band existenzielle Fragen. Sie kombinieren Humor mit Ernsthaftigkeit und sehen Lachen als Befreiung. Ab dem 14. Dezember sind sie live auf ausgewählten Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu erleben.

      Kein Grund, gleich so rumzuschreien
      3,5
    • Auch Deutsche unter den Opfern

      • 333 páginas
      • 12 horas de lectura

      Deutschland ganz unten, Deutschland ganz oben – und mittendrin: Stuckrad-Barre, mit Stift, Papier und Kamera Im Jahr 2001 brachte er »Deutsches Theater« heraus, den »Fotoroman einer Gesellschaft, die nur in der Öffentlichkeit und im Rollenspiel noch zu sich selbst zu kommen vermag« (FAZ). Nun erscheint die Fortsetzung: Reportagen, Porträts, Erzählungen, Mono- und Dialoge – ein Sittengemälde unserer Zeit.Wahlkampf, Streik, Demonstrationen, Konsum, Fußball, Kino, Theater, Musik, Literatur, Mode, Stadtleben, Überlandfahrten. Politik, Kultur, Gesellschaft. Mit seinem Verfahren der teilnehmenden Beobachtung findet Stuckrad-Barre Momente der Wahrheit inmitten von Vorgängen, die genau diese verschleiern sollen. Dabei wechselt sein Blick permanent zwischen außen und innen, so dass nicht nur Erkenntnis über all die anderen Menschen, sondern auch über ihn, den Zuschauer, aufblitzt. Und so entsteht aus vielen Einzelbeobachtungen ein deutscher Klappaltar, aus vielen Texten eine Großerzählung, archäologisch blicken wir auf unsere Gegenwart: Das sind die Fragen, Personen und Orte, die uns bewegen – das sind die Bedingungen, unter denen wir leben.

      Auch Deutsche unter den Opfern
      3,6
    • Wie sieht das Leben aus, wenn man nicht mehr trinken darf? Was erlebt man, wenn man zum Wasser greift, während die anderen sich auf ihre ganz individuellen Berauschungspfade begeben? Was hat einem die Nacht dann noch zu bieten? Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt davon, was bleibt, wenn man nicht mehr mitmachen kann. Und wie die anderen wirken, die weiter munter dabei sind. Selten ist so verdichtet darüber geschrieben worden, wie der Umgang mit der legalen Droge Alkohol die Menschen unterscheidet und das Leben prägt. Und dann führt Benjamin von Stuckrad-Barre den Gegenversuch durch, indem er am Weltnichtrauchertag eben nicht aufhört, sondern seinen Tagesablauf als Raucher protokolliert, von der ersten Zigarette im Stehcafé über diverse Schreibtischzigaretten, Spazierganglungenzüge und die letzte spätabends auf dem Balkon. Nach dem Bestseller »Panikherz«: die B-Seite der Nacht.

      Nüchtern am Weltnichtrauchertag
      3,8
    • » … gehört zum Schönsten und Besten, was Stuckrad-Barre je geschrieben hat.« Süddeutsche Zeitung. »Panikherz« war eine Reise ins Innere – in »Remix 3« geht es in die umgekehrte Richtung: nach draußen, zu den anderen. Mit Boris Becker schaut Stuckrad-Barre in Wimbledon das berühmte Finale von Wimbledon. Mit Helmut Dietl scheitert er in Berlin wegen Berlin an Berlin. Dem Freund Christian Ulmen schaut er zu bei der Verwandlung in »Christian Ulmen«. Und Pharell Williams singt den Sommerhit zum Herbstanfang, verspätet sich aber – der Autor fährt unterdessen ein letztes Mal an den See. Nach der Reise ans Ende der Nacht wird die Welt nun bei Tageslicht betrachtet. Benjamin von Stuckrad-Barre öffnet weit die Augen und schaut, wie die anderen das hinkriegen: das Leben. Die hier versammelten Texte liefern ein akkurates Selbstporträt über Bande, es ist eine Suche nach dem Wir. Das Ergebnis: eine Familienaufstellung. Eine Heldenparade. Eine Götzendämmerung. Der Befund des von der Wirklichkeit irritierten Autors fällt melancholisch aus: Es geht uns nicht gut – wir müssen uns alle mal irgendwo hinlegen. Nur wohin? »Remix 3« endet folgerichtig dort, wo »Panikherz« entstand: am Sunset Boulevard.

      Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen
      3,5
    • Livealbum

      • 254 páginas
      • 9 horas de lectura

      Die Geschichte einer Lesereise mit all ihren witzigen und unerwarteten Begebenheiten

      Livealbum
      3,6
    • Deutsches Theater

      • 283 páginas
      • 10 horas de lectura

      Knapp vier Dutzend Stationen umfasst Stuckrad-Barres Deutschlandreise, die geografisch von München bis Sylt reicht und thematisch von Bernhard Jagoda bis Claus Peymann reicht. Ein Höhepunkt ist ein Exkurs nach Namibia, wo Christoph Schlingensief folgt. Der Text über ihn gehört zu den besten, die je über den Apothekerssohn aus Oberhausen geschrieben wurden. Schlingensiefs Umgang mit Peinlichkeit, der zwischen Exhibitionismus und Verklemmung schwankt, wird eindringlich beschrieben. Stuckrad-Barre reflektiert dabei auch seine eigene Karriere, die wie eine Selbstinszenierung wirkt, in der er die Rollen des Medienvirtuosen und Mediendilettanten spielt. Sein polemischer Grundton ist oft spürbar, besonders wenn er Kritik übt, etwa im Kabarett. Stuckrad-Barre nimmt sein Kredo ernst, die Dinge neu zu überprüfen, was in respektvollen Texten wie dem über Manfred Krug sichtbar wird. Hier zeigt er eine fast rührende Sozialdemokratie. Auch seine Fähigkeit, polemisch zu sein, bleibt nicht unentdeckt, etwa in der Beschreibung eines Hotelzimmers. Die Frage bleibt, ob er ein talentierter Selbstdarsteller oder ein großer Reporter wird, indem er sich in seinen Texten zurücknimmt und seinen Beobachtungen vertraut. Seine Fotos ergänzen die Texte kongenial. Stuckrad-Barre hat sich, ähnlich wie Harald Schmidt, vom polemischen zum analytischen Modus entwickelt, was sich in seiner MTV-Sendung Lesezirkel zeigt.

      Deutsches Theater
      3,5
    • Remix 1

      • 335 páginas
      • 12 horas de lectura

      Alltag, Rausch, Fernsehen, Pop, Liebe & das Gegenteil, Produkte und Personen, Welt: das sind die Themen, derer sich der Autor in den hier versammelten Reportagen, Porträts, Kurzgeschichten, Pamphleten, Glossen, Kleinanzeigen und Lexikoneintragsvorschlägen annimmt - mal streng unsachlich, mal nüchtern, hier liebevoll, dort vorlaut. Das Buch macht Spass, der Autor nicht immer, die meisten Texte sind zwar lustig, viele aber auch böse, manche beides.

      Remix 1
      3,3