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Andrea Winkler-Mayerhöfer

    January 1, 1972
    Unternehmensrechnung III HAK + TRAUNER-DigiBox
    Der Feuerteufel, Schulausgabe
    Über Friederike Mayröcker
    1499. Unruhige Zeiten im Fricktal. Eine Auswertung spätmittelalterlicher Brandschichten aus dem ländlichen Raum
    Arme Närrchen: Selbstgespräche
    Hanna und ich
    • Hanna und ich

      • 133 páginas
      • 5 horas de lectura

      Hanna 'sitzt zuhause und schweigt', sie verschließt sich in sich selbst und öffnet sich kaum. Auch nicht dem erzählenden Ich, das versucht, Hannas Geheimnis und die Motive ihres Verstummens zu erkunden, weil es nicht will, dass Hanna 'ausscheidet', dass sie im Dunkel verschwindet, in den Schatten, die sie umgeben. Immer wieder öffnet sich die Tür zu 'ihrem kleinen Laden', herein treten Herr Emm, Lea und Rio, in diesen kleinen Ort, an dem außer Reden nicht viel möglich ist: ein paar Schritte zwischen Fenster und Treppe – lesen, schreiben, sprechen. Mit ihren Besuchern kreist Hanna um eine Geschichte, die zerbrochen und verloren scheint, aber gesucht werden will. So sehr diese Suche die Figuren immer wieder zueinander hintreibt, so wenig kommen sie doch beieinander an. 'Wohin geht’s, wenn’s nirgendwohin geht?' lautet die Frage, die das erzählende Ich stellt und die weiter wandert, von Figur zu Figur, von Ort zu Ort. Erzählen – das könnte hier Hinhören heißen, Hinhören auf Sätze, die voller Spannungen sind, voller Widersprüche. Erzählen heißt auch, die Grenze zwischen 'Traum' und 'Wirklichkeit' offen zu halten. Denn, wie in Andrea Winklers hochgelobtem Debüt „Arme Närrchen“, wächst der Wunsch nach einer Begegnung mit dem Du an diesem Übergang. Und wie in den „Armen Närrchen“ ist die Rolle der Sprache, die Wahl der Wörter und Sätze – und das Ungesagte! – das Entscheidende.

      Hanna und ich
      3,8
    • Arme Närrchen: Selbstgespräche

      • 124 páginas
      • 5 horas de lectura

      In einer Sprache, deren Poesie und Originalität man sehr schnell erliegt, wird in diesen Erzählungen über Erlebnisse und Begegnungen junger Großstadtmänner und -frauen geschrieben.

      Arme Närrchen: Selbstgespräche
      2,7
    • Andrea Winkler feiert in ihrer Analyse das Werk der bedeutenden Lyrikerin Friederike Mayröcker anlässlich ihres 100. Geburtstags. Sie untersucht ausgewählte Texte und deren Motive, um das Wesen poetischer Sprache zu ergründen, die Räume der Begegnung eröffnet – ein zentrales Thema auch in Winklers eigenem Schreiben.

      Über Friederike Mayröcker
    • Lena und Willi besuchen in den Ferien die etwas seltsame Madame Brickabrack. Die stadtbekannte, greise Dame besitzt einen Trödelladen, in dem es allerlei zu bestaunen gibt. So auch einen alten Schrank, mit dem man angeblich in die Vergangenheit reisen kann. Und tatsä Eben waren die Kinder noch im Zauberschrank und jetzt stehen sie plötzlich mitten auf einem Feldweg. Dort werden sie schon von den Geschwistern Martha und Karl erwartet, die sie für Verwandte halten. Doch Lena und Willi bleibt nicht viel Zeit, sich an den Alltag der Zwanzigerjahre zu gewö Ein Brandstifter treibt in der Gegend sein Unwesen und versetzt alle Dorfbewohner in Angst und Schrecken. Der Verdacht fällt auf den merkwürdigen Schmied. Lena, Martha, Willi und Karl gründen die "Vier-Flügel-Bande" und merken bald, d der Fall gar nicht so einfach ist. Gelingt es ihnen, den wahren Feuerteufel zu überführen? Andrea Winkler verknüpft in der Lektüre die Spannung eines Kriminalfalls mit der Faszination Zeitreise.

      Der Feuerteufel, Schulausgabe
    • Ein Dorf an einem Fluss, eine Ruine, ein paarmal am Tag hält die Lokalbahn. Für Martha der Rückzugsort, um nach einer Reihe von Schicksalsschlägen wieder zu sich zu finden, zur Ruhe zu kommen. Zu vieles ist geschehen, als dass Martha weitermachen könnte wie bisher. Nach und nach – vom Winter bis zum Sommerbeginn – gelingt es ihr, sich dem Dorf gegenüber zu öffnen. „Ich gehe hier nicht schlafen, ohne noch wenigstens einen Augenblick zum Friedhof zu schauen. Seine Nähe beruhigt mich.“ Wie kaum eine andere Schriftstellerin sonst vermag Andrea Winkler die Dinge des Lebens – Freundschaft, Zugehörigkeit, Einsamkeit, Glück – mit einer sinnlichen, suggestiven und präzisen Sprache zu beschreiben.

      Die Frau auf meiner Schulter
    • Andrea Winkler zählt zu den am meisten beachteten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation in Österreich. In ihrem neuen Roman setzt eine Frau elf Mal an, sich zu erinnern. Sie leidet an dem Verlust eines geliebten Menschen, an einer heftigen Verletzung und einem Abschied, der nicht stattgefunden hat. Gerade diese Erschütterung und die Angst, sich selbst verloren zu gehen, werden zum Motor ihrer Erinnerungen, die von den Begegnungen geblieben sind. Egal, ob sie innehält in einem Park, eine Straße entlanggeht oder auf einer Schaukel sitzt, immer spricht sie mit dem Abwesenden, als wäre er noch hier und die Geschichte ihrer Liebe könne noch einmal beginnen.

      Drei, vier Töne, nicht mehr
    • Mayröckers Schreiben ist ein dichter Strom von Wahrnehmungen, Gedanken und Reflexionen, in dem auch 'fremde' Texte Spuren hinterlassen. Andrea Winkler folgt diesen Spuren und interpretiert brütt mithilfe von Robert Musil, Roland Barthes, Giordano Bruno und Jacques Derrida. Diese Autoren erweitern die Bedeutungen und machen die Texte vielstimmiger und weniger eindeutig. Winkler versucht, die semantische Fülle der Bilder und Figuren in Mayröckers Kosmos hörbar zu machen, ohne klare Antworten auf die vielfältigen Fragen zu geben, die der Text aufwirft. Diese Fragen betreffen die Bedeutungen von Lesen, Schreiben und Leben und werden in jedem Kapitel neu formuliert. Der erste Abschnitt untersucht das Zentralmotiv des „Schattens“ und zeigt, wie Mayröckers Schreiben sich von der „Wirklichkeit“ zurückzieht und poetologische Selbstbezüglichkeit annimmt. Der zweite Abschnitt beleuchtet den Schrift-„Raum“ und folgt Derridas Verweisen, während das „Kunstzitat“ von Picassos „Paul beim Zeichnen“ als poetologischer Dialog interpretiert wird. Im dritten Abschnitt werden die sprach-, kultur- und symbolgeschichtlichen Horizonte von Mayröckers Textarbeit anhand von Motiven wie „Engel“, „Wasser“, „Wald“ und „Garten“ beleuchtet. Winkler hat mit großer Behutsamkeit und Beharrlichkeit die Klangwelt Mayröckers erkundet und dabei ihre eigene Sprachbegabung und Leseerfahrung eingebracht, um die Hörerlebnisse zu teilen und andere für die Reichtümer der

      Schatten(spiele)
    • »So schnell gehen die Tage zu Ende, dass man vollständig vergessen könnte, wofür es sich lohnt, müde zu werden.« Die Figuren in Andrea Winklers Erzählungen laden zu Reisen ein, die grundlegende Beobachtungen und Einsichten freimachen. Ihr Fokus liegt nicht auf den lauten Geschehnissen des Alltags, sondern auf vermeintlich peripheren Momenten. Lesend folgen wir Stimmen, die aus dem Trott ihrer Tage ausbrechen und mit unbestechlicher Klarheit auf die Welt blicken. Eine Straßenbahnfahrt oder ein Spaziergang kann der Ausgangspunkt für Gespräche werden, die relevante Fragen von vorschnellen Antworten unterscheiden. Hinter der Leichtigkeit der Texte stehen existenzielle Erfahrungen wie Trauer, Einsamkeit, Hoffnung und das Streben nach Selbstverortung. Um über solche Tragweiten zu kommunizieren, bietet die Literatur einen schier endlosen Wissensvorrat, den Winklers Prosa kenntnisreich und spielerisch nutzt. Formell gliedert sich das Werk in zwei Abschnitte: elf Erzählungen und zehn erzählende Essays, die oft auf präzisen Sprachbeobachtungen basieren. Auch wenn die Texte vordergründig nicht verbunden scheinen, verhandeln sie verwandte Themen und sind durch ein unsichtbares Wurzelwerk verknüpft. Die zentrale Frage lautet: Welche Bestandteile unseres täglichen Lebens sind bei genauer Beobachtung unverzichtbar und sinnstiftend? Mit sprachlichem Witz und großer Präzision lädt das Werk dazu ein, diese Überlegungen aus verschiedenen Persp

      Mitten im Tag