Das Alphabet des Ben Sira
Hebräisch-deutsche Textausgabe mit einer Interpretation
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Hebräisch-deutsche Textausgabe mit einer Interpretation
Was macht Talmud und Midrasch zu einer so besonderen und einzigartigen Literatur? Fünf Judaistinnen und Judaisten mit ganz unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigen sich mit rabbinischen Texten. Anhand konkreter Beispiele – von der Mischna bis zum 'Alphabet des Ben Sira' – werden Textinterpretationen und Überlegungen zu Entstehungs- und Wirkungsgeschichte rabbinischer Literatur miteinander verbunden. Folgende Themen kommen dabei zur Sprache: Autorität und Mehrheitsverhältnisse bei der rabbinischen Entscheidungsfindung, die Rezeption von Genderkategorien im Traktat Ta’anit, die Verknüpfung von Schriftvers und Deutung, die kritische Bezugnahme auf die rabbinische Methode im 'Alphabet des Ben Sira'. 'Literatur im Dialog' richtet sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern bietet allen am rabbinischen Judentum Interessierten die Möglichkeit, einen Eindruck von der dazugehörigen Literatur zu gewinnen. Mit Beiträgen von Dagmar Börner-Klein, Tal Ilan, Lennart Lehmhaus, Susanne Plietzsch und Günter Stemberger.
Kurz vor Vollendung des ersten Jahrtausends verfasste ein anonymer Autor in Süditalien ein hebräisches Geschichtswerk, das bereits bei der frühesten Siedlungsgeschichte der Erde eine enge Verbindung zwischen Italien und Israel sieht. Diese Geschichte beginnt mit der Erschaffung der Welt und reicht bis zu dem dramatischen Konflikt zwischen Rom und Jerusalem, der im ersten Jüdischen Krieg, der Zerstörung Jerusalems und dem Tod der Widerstandskämpfer in Masada endet. Noch heute gilt manchem Leser dieses Werk als das Original der von Josephus verfassten Geschichtswerke, die er für seine jüdischen Leser auf Hebräisch geschrieben habe, und damit als beste Quelle über die Zeit des frühen Judentums.