Der Autor Heinz Buchholz stammt aus einem wohlhabenden Bauernhof an der Grenze zu Litauen in Ostpreußen. Der Verlust des Krieges brachte für die Zivilbevölkerung Ostpreußens gravierende Veränderungen, die lange Zeit als Tabuthema in der Nachkriegsgesellschaft verschwiegen wurden. In äußerst fesselnd geschriebenen Erinnerungen vermittelt die Perspektive eines 13-jährigen Jungen sowohl das vergangene friedliche Leben auf dem Heimatbauernhof als auch die traumatischen Erlebnisse auf der Flucht vor den vorrückenden sowjetischen Truppen und den erschöpfenden Kampf ums Überleben in den Nachkriegsjahren. Durch einen glücklichen Zufall wird das Pferd Iwan, das Heinz gehört, zum Retter der Familie in gefährlichen Situationen. Die Freundschaft mit dem klugen und vertrauensvollen Pferd bietet dem Jungen in schweren Zeiten großen seelischen Halt und Trost.
Karl-Heinz Buchholz Orden de los libros (cronológico)
