Lehrkräfte und Medienkompetenz: Die Vermittlung von spezialisierter Medienkompetenz im Studium als Vorbereitung auf das Berufsleben
Untersuchung zum Status Quo der Medienkompetenz von angehenden Lehrkräften im Hinblick auf eine mögliche Erweiterung der Medienkompetenz in den bayerischen Lehramtsstudiengängen
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Das Thema Medienpädagogik in Schulen ist derzeit ein zentrales Anliegen der Politik auf Bundes- und Landesebene, mit dem Ziel, Medienbildung zu fördern. Die Umsetzung variiert stark zwischen den Bundesländern: Thüringen hat ein festes Schulfach Medienkunde, während Rheinland-Pfalz ein Zehn-Punkte-Programm zur Medienbildung verfolgt und Bayern eher projektorientiert arbeitet. Gleichzeitig wird Mediennutzung für Kinder und Jugendliche immer relevanter, da sie durch eigene Erfahrungen, oft ohne Aufsicht, Wissen über Medien erwerben. Diese Erfahrungen können sowohl positive Aspekte, wie die schnelle Recherche im Internet, als auch negative Folgen, wie Cyber-Mobbing und andere Gefahren, mit sich bringen. Um den Herausforderungen der Medienwelt zu begegnen, ist eine Sensibilisierung von Eltern und Erziehern sowie eine fundierte Ausbildung von Lehrkräften im Medienbereich erforderlich. Nur so können Lehrer ihren Schülern Medienwissen vermitteln, Gefahren aufzeigen und Medien für didaktische Zwecke nutzen. Das zentrale Anliegen dieser Dissertation ist es, den Ist-Zustand der Medienkompetenz angehender Lehrkräfte an der Universität Passau zu analysieren und Vorschläge für eine stärkere Integration des Themas in die Ausbildung bayerischer Lehrkräfte zu entwickeln.
