Die berühmte Studie zu einem zentralen Thema wird durch eine umfassende Analyse und tiefgehende Einblicke ergänzt. Der Autor beleuchtet sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Theorien. Durch anschauliche Beispiele und fundierte Argumente wird der Leser dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen und die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die Verbindung von Theorie und Praxis macht das Werk zu einer wertvollen Ressource für Interessierte und Fachleute gleichermaßen.
Die Arbeit über »Die Zeit in der Geschichte« verfolgt dieses doppelte Ziel: die Entwicklungslogik der Zeit aus einer Entwicklungslogik der Geschichte verständlich zu machen. Sie läßt sich deren Grundverständnis von dem historischen Bewußtsein der Gegenwart vorgeben: Geschichte ist für uns Gattungsgeschichte geworden. Wir schließen sie als Geschichte der geistigen, d. h. soziokulturellen Lebensformen an die Naturgeschichte an. Auch der Bildungsprozeß der Zeit muß deshalb als Anschlussform verständlich werden. Das ist das Ziel einer Erörterung über »Die Anthropologie der Zeit«.
Ursprünglich durch den Aufstieg von Heidegger und die Verfolgung des Autors durch die Nazis in den Hintergrund gedrängt, wird Plessners Vision heute wieder von Wissenschaftlern geschätzt, die sich mit Animalität, Menschenwürde, Materialismus sowie der Philosophie der Kognition, Technologie und Natur beschäftigen. Dieses Schlüsselwerk eines Titanen des modernen Denkens hilft uns, Philosophie und Sozialtheorie gemeinsam mit der Wissenschaft zu betrachten, ohne das eine auf das andere zu reduzieren.
Durch die Jahrhunderte und die Jahrtausende zieht sich die Spur der Macht im Verhältnis der Geschlechter. Durch sie sind menschlichere Möglichkeiten des Daseins unterdrückt und zunichte gemacht worden. Wenn wir davon ausgehen müssen, daß zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften die Geschlechter von dem Verlangen bestimmt waren, ihr Leben einander zu verbinden, und wenn wir berechtigt sind, dieses Verlangen in einem schlechterdings elementaren und nicht erst durch die Romantik bestimmten Sinne als Liebe zu bezeichnen, dann ist der Einschlag der Macht in das Verhältnis der Geschlechter widersinnig. Woher rührt er? Das ist die Frage, um deren Klärung es in diesem Buch geht.
Dieses Buch behandelt die grundlegenden Fragen der Menschheit in der Art und Weise, wie der Mensch die Welt sieht und versucht, sie zu erklären. Ein faszinierendes wissenschaftliches Werk auf seinem Gebiet, aber in einer Sprache verfasst, die auch für Laien zugänglich ist.
Von der Anschauung zur Bemächtigung der Welt. Zäsuren abendländischer Epistemologie
957 páginas
34 horas de lectura
Arno Bammé untersucht in diesem Buch die sozialhistorischen Wurzeln der aktuellen Problematik im Verhältnis von Natur, Gesellschaft, Wissenschaft und Technik. Ausgangspunkt ist David Bloors Edinburgh Strong Programme, das den sozialen Ursprung selbst des „hard core“ der Wissenschaft betont. Bammé strebt an, die chaotische historische Entwicklung soziologisch zu strukturieren, indem er drei Zäsuren herausstellt, die das Wechselverhältnis von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft beleuchten. Die erste Zäsur, das griechische Mirakel, markiert den Übergang zu einer rationalen Basis in den zwischenmenschlichen Beziehungen, wobei abstraktes Denken und Wahrheitsfindung zentral sind. Hierbei beziehen sich die griechischen Gesetze ausschließlich auf soziale Aspekte, während die sozialökonomische Grundlage die Entstehung eines äußeren Marktes umfasst. Die zweite Zäsur, das europäische Mirakel, stellt die Beziehungen der Menschen zur Natur auf eine rationale Basis. Ein innerer Markt verwandelt Arbeitskraft und Boden in Waren, während sich eine empirisch fundierte Naturwissenschaft entwickelt. In der dritten Zäsur verschmelzen Gesellschaft und Natur zu einem Hybrid, der als Labor und Experimentierfeld fungiert. Die traditionelle Unterscheidung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft verliert an Bedeutung, da wissenschaftliche Experimente in Echtzeit durchgeführt werden. Bammé entwickelt das Verhältnis von Wissensc
Studien zur ontogenetischen und historischen Entwicklung des Geistes
476 páginas
17 horas de lectura
This collection of essays explores various dimensions of philosophical anthropology, focusing on the historical and empirical foundations of the mind and its evolution. Dux initiates the discussion with considerations for an empirical grounding of spirit and its history, while Eßbach examines Helmuth Plessner's philosophical anthropology and its implications. Pietrowicz delves into Plessner's understanding of modern history and the concept of ex-centric positionality. Fahrenbach presents a debate between "phenomenological-transcendental" and "historically-genetic" anthropology, advocating for the latter in relation to Plessner's work. Langer discusses the universal development of logical-mathematical and physical cognition, while Dux further investigates the ontogenetic and historical development of the mind. Hallpike addresses cognitive development across culture and individuals, and Damerow offers insights into the historical epistemology of the concept of number. Strauss emphasizes the integration of history in cognitive development theory, and Wenzel examines the structural logic of Aristotelian natural philosophy. McCloskey and Kargon contribute to the understanding of intuitive physics through historical models, while Wiser traces the evolution from layperson to expert in the natural sciences. Lastly, Kumari studies pre-industrial causality, highlighting the historical developmental logic of the mind.
Aus dem Inhalt: Die Einheit der Sinne - Grundlinien einer Ästhesiologie des Geistes (1923) Anthropologie der Sinne (1970) Editorische Notiz schovat popis