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Olaf Kühl

    1 janvier 1955

    Olaf Kühl es un autor destacado cuya obra se nutre de sus profundos estudios en lenguas eslavas e historia de Europa del Este. Principalmente reconocido por sus magistrales traducciones del polaco y el ruso, aporta una profunda comprensión de los matices lingüísticos y los contextos culturales a sus esfuerzos literarios. Su novela debut demuestra su habilidad para entrelazar este rico bagaje en narrativas cautivadoras que exploran las conexiones interculturales. La escritura de Kühl ofrece a los lectores una perspectiva única, destacando el poder del lenguaje para tender puentes y fomentar la comprensión.

    Z
    Der wahre Sohn
    Queen Barbara
    Tote Tiere
    • Z

      Kurze Geschichte Russlands, von seinem Ende her gesehen

      Spätestens mit dem Angriff auf die Ukraine stellt sich die Frage, wie Russland zu dem wurde, was es heute ist. Olaf Kühl, langjähriger Osteuropareferent der Regierenden Bürgermeister von Berlin, kennt das Land wie nur wenige; er hat es über Jahrzehnte intensiv bereist, auch abseits der großen Metropolen, bis nach Sibirien und in den Fernen Osten. In seinem Buch zeigt er, wie sich Russland seit dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt hat – wie hellere, freiere Köpfe allmählich durch regimehörige Funktionäre ersetzt wurden, bevor eine mafiöse Geheimdienstelite die Macht an sich riss. Fassbar wird all das in den Schicksalen der Menschen, von denen Kühl erzählt: darunter ein erfolgreicher Unternehmer, der, weil er sich vom Geheimdienst nicht erpressen lassen wollte, im Gefängnis gefoltert und getötet wurde; oder auch ein Separatistenführer, der 2014 an der Annexion der Krim beteiligt war und mittlerweile auf Konfrontation zu Putin geht. Eines lässt sich schon jetzt erkennen: Die völkisch-nationalistische Außenpolitik wird zu heftigen, gewaltsamen inneren Umbrüchen führen, bis hin zum Zerfall des Landes – mit gefährlichen Konsequenzen auch für Europa. Ein ebenso fesselndes wie weitsichtiges Russland-Porträt.

      Z2023
    • Der wahre Sohn

      • 475 páginas
      • 17 horas de lectura

      Zunächst ist es für Krynitzki ein ganz normaler Auftrag: Er soll eine verschwundene Luxuslimousine ausfindig machen und von Kiew nach Deutschland zurückbringen. Mit solchen Missionen verdient der Enddreißiger seinen Lebensunterhalt, Versicherungen bezahlen ihn, und auch in diesem Fall scheint der Betrug auf der Hand zu liegen. Halb unbewusst vor seiner Familie und seiner zerrütteten Beziehung aus Berlin flüchtend, fährt Krynitzki nach Kiew – und stellt fest, dass der dortige Halter des Fahrzeugs ein hoher Beamter war, der vor wenigen Monaten gestorben ist. Krynitzki lernt die rätselhafte, eigentümlich anziehende Witwe Svetlana kennen – und ihren Sohn Arkadij, ein hochbegabter Geist, der in einer psychiatrischen Anstalt lebt und sich obsessiv mit der gewaltreichen ukrainischen Geschichte sowie mit dem Schicksal seiner vor Jahrzehnten verschwundenen Kinderfrau Olga befasst. Krynitzki erkennt, dass die Spuren zu der unauffindbar bleibenden Limousine wie zu Olga im Dunkel der Familiengeschichte zusammenlaufen, merkt aber nicht, dass er längst in einen gefährlichen Strudel geraten ist. Denn er wird selbst verfolgt... Olaf Kühls großartig gezeichnete Figuren lavieren zwischen Sehnsucht und den Schatten der Vergangenheit, Betrug und Selbstbetrug. Ein hochliterarischer Roman über die schmerzhafte Suche nach der Wahrheit.

      Der wahre Sohn2013
      3,0
    • Tote Tiere

      • 284 páginas
      • 10 horas de lectura

      Zwei Männer fassen einen irrwitzigen Plan: Sie wollen den berühmtesten politischen Gefangenen der Welt befreien, Michail Chodorkowskij, seit 2005 in Südostsibirien inhaftiert. Die edlen Retter, ein Deutscher und ein Pole, sind alte Freunde. Grund ihrer Mission: Der eine fühlt sich gerade seelisch etwas « eingeklemmt », der andere hat schon lange für keine Sache mehr so richtig « gebrannt ». Also erzählen sie ihren Frauen irgendwas, üben Schießen (auf Bierdosen) und brechen auf, über Moskau und Irkutsk und quer durch die Taiga reisen sie bis ins tiefste Sibirien. Ein Trip zwischen tolldreistem Spiel und riskantem Abenteuer: Sie kommen dem Geheimnis der toten Wildhunde auf die Spur und überleben nur knapp eine Fehde unter Schwarztaxifahrern, entdecken die konspirativen Qualitäten eines Bades im Baikalsee, und der Deutsche verliebt sich in die schöne Witwe Mascha, obwohl die an chinesische Feindinsekten glaubt und Chodorkowskij verachtet. Ob sie ihr Ziel erreichen, ist ungewiss – aber vielleicht geht es darum auch gar nicht…Olaf Kühl schildert die Abenteuer zweier Helden, die in der stillen Schönheit vergessener Länder so handfesten wie sehnsuchtsmüden Menschen begegnen. Ein aufregendes Erzähldebüt – und ein außergewöhnlicher Reise- und Freundschaftsroman.

      Tote Tiere2011
      3,5
    • Queen Barbara

      Roman

      • 255 páginas
      • 9 horas de lectura

      W nowej książce Michała Witkowskiego groteskowa historia kariery i upadku właściciela lombardu staje się pretekstem do opowieści o przełomie lat 80. i 90. w Polsce, o przemianach ustroju i ludzkiej mentalności. Autor przypomina raczkujący polski kapitalizm, zapiekanki sprzedawane z przyczepy, akwizycję i podsycany przez prasę mistycyzm ostatnich lat XX wieku. W oczekiwaniu na mającą uderzyć w Ziemię kometę ludzie starają się jednak jakoś ułożyć sobie życie. Gdy za sprawą wchodzących na polski rynek zachodnich korporacji interesy zaczynają upadać, bogobojny bohater, natchniony cudownym widzeniem, postanawia udać się na pielgrzymkę do Lichenia... Trafia jednak zupełnie gdzie indziej, do pałacu bogatego mafiosa, który w jego życiu zaczyna odgrywać rolę analogiczną do tej, jaką Zygmunt August odegrał w biografii Barbary Radziwiłłówny... Pokazując współistnienie starych i nowych mitów oraz wzorców zachowań (na przykład sarmatyzmu), Witkowski zdaje się przypominać, że w kulturze nie ginie nic, nawet słowiańskie, dawno zapomniane korzenie.

      Queen Barbara2010
      3,6