Zeigen - Überzeugen - Beweisen
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Der Sammelband vereint Beiträge des Workshops 'Zeigen - Überzeugen - Beweisen', der vom 5. bis 7. Oktober 2017 im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes in Mainz stattfand. Die Diskussion umfasste Autopsiekonzepte und deren Anwendung in der Kunstgeschichte des 17. Jahrhunderts sowie deren 'Verwissenschaftlichung' im 18. Jahrhundert. Es wurde untersucht, wie die Protagonisten jener Zeit mit 'Text'- und 'Bildwissen' umgingen, und zwar in verschiedenen Bereichen. Welche Rhetorik, Argumentationsweisen, Begrifflichkeiten und Praktiken kamen zur Anwendung? Lassen sich methodische Einflüsse oder Entlehnungen, etwa aus der Naturgeschichte oder antiquarischen Studien, auf die Kunstgeschichte und Kennerschaft zurückführen? Zudem wurde das Verhältnis zwischen Kunstliteratur und sammlungsspezifischer Praxis betrachtet. Diese Themen und Fragen fungieren als Scharniere zwischen verschiedenen Sammlungs- und Wissensbereichen und ermöglichen eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der sich entwickelnden 'Kunstgeschichte am Objekt'.
