Nachdem die erste Auflage seiner Kurzgeschichtensammlung schnell vergriffen war, hat der Autor Günter Tiede seinen ersten Roman veröffentlicht. In diesem Werk schildert Tiede das Leben in der DDR, die Wendewirren und die Herausforderungen im vereinten Deutschland. Gerald, der Protagonist, steht in der Mitte seines Lebens vor der Entscheidung, ob seine Karriere ihn noch glücklich machen kann und was er vom Leben erwartet. Seine berufliche Laufbahn begann vielversprechend mit unbeschwerten erotischen Abenteuern und einer angesehenen Position als Leiter des größten Kulturhauses. Mit der Wende kommen jedoch neue Herausforderungen, die er zunächst gut meistert. Trotz der Möglichkeit, sich zurückzulehnen, treibt ihn sein innerer Drang, Neues zu schaffen, in eine Sackgasse. Sein Traum, ein Haus am Meer zu besitzen, wird zur Motivation, alles hinter sich zu lassen und mit seiner Familie ein neues Abenteuer an der Ostsee zu beginnen. Der Roman erzählt episodenhaft von Geralds Suche nach Herausforderungen, seinen Rückschlägen und seinem unermüdlichen Mut, wieder aufzustehen. Auch als Corona und ein Herzinfarkt seine Existenz bedrohen, gibt er nicht auf. Er erkennt, dass die Liebe der Familie das Wichtigste im Leben ist. Der Roman thematisiert die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben, tiefer Freundschaft und Glück, für das es niemals zu spät ist.
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