Diagnostik in der psychoanalytischen Pädagogik. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 25
Diagnosen sind in pädagogischen Kontexten seit jeher umstritten: Einerseits
dienen sie als Grundlage fachlich begründeter Entscheidungen, andererseits
werden sie als Kategorisierungen, die dem Einzelfall nicht gerecht werden,
problematisiert. Die BeiträgerInnen des vorliegenden Bandes behandeln... číst
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Perspektiven auf gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Ausgrenzung
399 páginas
14 horas de lectura
Außenseiter sind Einzelpersonen oder Gruppen, die den Erwartungen und Normen eines sozialen Gefüges nicht entsprechen, was sie selbst oft als leidvoll erleben. Für ihre Mitmenschen sind sie häufig eine Belastung, weil sie besondere Bedürfnisse haben und die bewährten Konzepte des Sozialen nicht greifen. Die Gründe, weshalb Kinder, Jugendliche oder Erwachsene in eine Außenseiterposition geraten können, sind vielfältig und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr das komplexe Zusammenspiel von gesellschaftlichen Bewertungen, institutionellen Rahmenbedingungen und dem Erleben und Verhalten Einzelner. Für Pädagog/-innen und Sozialarbeiter/-innen besteht die Herausforderung darin, auf die sogenannten Außenseiter individuell einzugehen und tragfähige Beziehungen mit ihnen aufzubauen, um ihnen das (Über-)Leben im sozialen Gefüge zu erleichtern. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über psychoanalytisch-pädagogische Verstehenszugänge und zeigt anhand von Beispielen, wie diesen Ausgrenzungsprozessen entgegengewirkt werden kann. Mit Beiträgen von Georg Bruns, Rebecca Friedmann, Manfred Gerspach, Dieter Katzenbach, Sylvia Künstler, Hans von Lüpke, Peter Rödler, Dorothea Steinlechner-Oberläuter, David Zimmermann u. a.
Die Bedeutung primärer Bezugspersonen für die kindliche Entwicklung
311 páginas
11 horas de lectura
Die Säuglings- und Kleinkindforschung der letzten Jahre hat das Bild vom »kompetenten Säugling« entworfen, der vergleichsweise unabhängig von den Bedingungen seiner Umwelt über erstaunliche Fähigkeiten verfügt und sich gewissermaßen selbst bildet. Dem gegenüber stehen Ergebnisse der Bindungsforschung, der Psychoanalytischen Pädagogik und der Erziehungswissenschaften, die das Augenmerk auf die außerordentliche Bedeutung der Interaktion zwischen Säugling oder Kleinkind und seinen frühen Bindungspersonen für die psychophysische Entwicklung lenken. Auch neueste neurobiologische Forschungen belegen eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen frühkindlichen Beziehungserfahrungen und der Entwicklung des Kindes. Dieser Zusammenhang wird in diesem Buch im Hinblick auf die Risiken und Förderungsmöglichkeiten beleuchtet.
Psychoanalytische Pädagogik als Handlungstheorie - Zum Gedenken an Hans-Georg Trescher
102 páginas
4 horas de lectura
Dokumentation der Akademischen Feier am 2. Dez. 1993 in der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt zum Gedenken an Prof. Dr. habil. Hans-Georg Drescher 1950 - 1992