Im Bann der grünen Insel
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Ihr Mann, der Barde Tadhg, war nicht das Wesen, das an den wärmsten Sommertagen am Feuer zitterte, seine seltsamen Augen leer. Maire erinnerte sich an Brigid's Fluch: Möge er weit wandern, und mögest du ihn über die Jahre suchen. Sie versuchte, die Worte zu vergessen, und kniete neben dem Teich. Sie hatte den heiligen Forellen noch nie zuvor gesehen, in all den Zeiten, die sie hier verbracht hatte. Sie drehte sich zur Seite; sie leuchtete bernsteinfarben, furchtlos. Lautlos sprach sie. "Bist du Maire ni Donnall?" "Ich bin sie." "Du suchst nach Tadhg MacNiall, deinem Mann." Die Forelle schwebte mühelos im Wasser. "Es scheint, er gehört nicht mehr dir," sagte Maire. "Er schlief auf dem Feen-Hügel, um die Musik der Sidhe zu hören. Seitdem hat er sich verändert, und ich kann ihn in keiner Weise heilen." "Er spielte für Conn, König der Cruithni," sagte die Forelle, "aber jetzt spielt er für den Herrscher der Sidhe, während ein anderer seine Gestalt trägt. Die Königin der Sidhe ist sehr schön; vielleicht hat dein Mann dich vergessen." "Vier Jahre hatten wir zusammen, Tränen und Lachen. Nur wegen der Schönheit würde er mich nicht vergessen." Maire wurde wütend. "Ich werde ihm nachgehen." Als Tadhg die kristallene Welt der Sidhe unter Loch Neagh nicht verlassen wollte, resignierte Maire, die Heilerin, dort zu bleiben ....

